Bled
Straßenradfahren, Radfahren

Straßenradweg Bled – Bohinj

Länge des Weges:55 km
Dauer des Weges:02:00:00
Schwierigkeit:medium
Untergrund:asphalt
Wegtyp:road
Attraktivität:normal
Befahrbarkeit:100%
Anstieg:medium
Abfahrt:easy

Für alle Liebhaber der klassischen Strecke von Bled nach Bohinj und zurück. Der Beginn des Weges war in Bled. Der Weg verläuft auf der Hauptstraße, daher ist Vorsicht umso wichtiger. Die Trasse ist nicht allzu anspruchsvoll, sie verläuft hauptsächlich im flachen Teil, außer wenn wir in den Weiler Bitnje radeln, biegen Sie rechts ab ( Tafel Srednja Vas, Jereka…). Es erwartet Sie ein 2 km langer Anstieg ( Neigung 10% ). Dann fahren wir durch die Dörfer Bohinjska Češnica, Srednja Vas, Stara Fužina bis zum Bohinjer See. Da es ein Sommertag war, kühlten wir uns ein wenig im Bohinjer See ab. Nach einer kürzeren Pause setzten wir den Weg Richtung Bohinjska Bistrica und dann Richtung Bled fort.

Wenn Sie die Strecke verlängern möchten, können Sie in Ribčev Laz ( am See ) rechts abbiegen ( wenn Sie aus der oberen Richtung Srednja Vas kommen )und das Radfahren Richtung Ukanc bzw. noch weiter bis zum Wasserfall Savica fortsetzen.


Bleder See, der beim Rückzug des Bohinjer Gletschers entstand und 2120 lang, 1380 breit sowie 30,6m tief ist. Die Bleder Insel mit der Kirche Mariä Himmelfahrt und 99 Stufen, die Burg von Bled auf dem Felsen, die Höhle unter dem Babji zob, die Pfarrkirche, das Denkmal für Josip Plemelj (es steht vor der Bleder Fachschule für Gastgewerbe und Tourismus) und France Prešeren, das Herrenhaus Grimšče, die Pletna-Fährleute und die Kutscher sind Teil der Schönheit von Bled, die man sich ansehen muss.

Neben Bled ist Bohinj eine der Oberkrainer Perlen, die viele Natur- und Kultursehenswürdigkeiten bietet. Auf dem Weg nach Bohinj können Sie die Pantz-Seilbahn besichtigen, die älteste noch stehende Forstseilbahn Europas. Ihr Bau brachte den Aufschwung der Forstwirtschaft auf der Jelovica. Mit ihrem Betrieb begann die Zeit der planmäßigen Bewirtschaftung in den Wäldern der Jelovica. In den erhaltenen Plänen können wir noch heute das fortschrittliche Denken der damaligen Förster bewundern.

In Srednja vas können Sie sich beim Besuch der Pfarrkirche des hl. Martin ausruhen. Sie ist barocke Architektur, die auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Kirche steht, die schon in Quellen aus der Zeit 1493 – 1501 erwähnt wird, erbaut wurde sie Mitte des 18. Jahrhunderts. In Srednja vas haben sich zwei Speicher erhalten, der Prežel- und der Špan-Speicher vom Beginn des 17. Jahrhunderts, die heute unter Denkmalschutz stehen. Neben den Kirchen waren sie die einzigen gemauerten Gebäude. Sie dienten der Aufbewahrung der Feldfrüchte.

Die Kirche des hl. Paulus in Stara Fužina stammt noch aus dem Mittelalter. Sie ist von einer Mauer umgeben,
und mit Schindeln gedeckt. An der Westseite ist eine mittelalterliche Vorhalle mit flacher hölzerner
Decke. Die Vorhalle ist mit runden Flusssteinen und schmalen flachen Steinen gepflastert.
Den Turm mit doppelter Zwiebelhaube und Laterne baute man 1726.

Die Kirche des hl. Johannes des Täufers, die steht bei dem Bohinjer See, ist die berühmteste Filialkirche in Bohinj. Erbaut wurde sie wahrscheinlich schon vor dem Jahr 1300. Stilistisch ist sie das reichste Gebäude in Bohinj, denn sie umfasst die Zeit von der Romanik bis zum Barock und stellt ein bedeutendes kulturhistorisches Denkmal dar und steht daher unter Denkmalschutz. Besonders interessant ist der Kopf Johannes des Täufers aus dem Jahr 1380. Die Kirche ist reich mit Fresken bemalt, die ältesten stammen aus dem 14. Jahrhundert. Der Ort, an dem die Kirche steht, hat eine reiche Geschichte, denn bei der Kirche fand man archäologische Funde vom 1. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr.

Die Heilig-Geist-Kirche, die am westlichen Ufer des Bohinjer Sees steht (an der Straße Ribčev laz – Ukanc), soll zusammen mit der Vorhalle und der Mauer im 18. Jahrhundert erbaut worden sein. Sie zeichnet sich durch ihre Lage auf einer sanften Anhöhe über dem Seeufer aus, unter dem Wald und mitten auf einer Wiese. Das Kirchendach ist barock. Das Schiff- und das Presbyteriumsgewölbe haben an allen Rändern ein in den Putz gedrücktes barockes Ornament, im Schiff das Marien-, im Presbyterium das Jesus-Monogramm. Der große Altar ist barock, die beiden Seitenaltäre sind Rokoko.

Ajdovski gradec ist ein kleiner 585 m hoher Hügel am Eingang nach Bohinjska Bistrica. In seiner Dichtung Die Taufe an der Savica besang ihn der größte slowenische Dichter France Prešeren. Er ist eine sehr alte archäologische Fundstätte, die eine ursprüngliche Siedlung von Bergleuten und Eisenarbeitern schon in der älteren Eisenzeit 700 – 300 Jahre v. Chr. darstellt. Auf ihm sind Reste von Fundamenten von Gebäuden, Schmieden und Eisenschmelzen sichtbar. Das Zois-Herrenhaus mit Turmuhr steht in Bohinjska Bistrica. Erbaut wurde es in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im neuromanischen Stil. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das Wappen über der Eingangstür. Es diente den Eisenunternehmern als Verwaltungs- und Wohngebäude. Gegenüber dem Herrenhaus steht im Zois-Park die Zois-Turmuhr. Errichten ließ sie Baron Žiga Zois, damit die Eisenarbeiter rechtzeitig, zur vereinbarten Stunde, zur Arbeit gingen. Eine der typischsten baulichen Besonderheiten in Bohinj sind die Heuharfen und Schober. Einen besonderen Platz nimmt die Gruppe von Heuharfen vor dem Dorf Studor ein. Sie stehen auf Privatland, das zur Zeit der Grundentlastung und Bodenreform unter die damaligen Bauern aus dem Dorf Studor aufgeteilt wurde. Die Aufteilung des Landes erfolgte auf der Katasterkarte mit dem Lineal, daher sind die Parzellen sehr schmal und langgestreckt. Auf diese Weise entstand eine Verdichtung von Heuharfen – Schobern vor dem Eingang ins Dorf. Wegen ihrer Lage, der interessanten Zimmermannsarbeit und der ungewöhnlichen Verdichtung stellen sie eine landschaftliche Besonderheit dar.

Das Oplen-Haus ist ein Bohinjer Gehöft des gestreckten Typs, das unter einem gemeinsamen Dach vereint
die Wohn- und Wirtschaftsräume. Es ist eines der wenigen Häuser, in denen es noch möglich ist,
auf der Feuerstelle der Rauchküche Feuer zu machen. Das Gebäude ist gemauert und mit Holz kombiniert.

In Godec-Haus in Bohinjska Bistrica sind seit 1979 drei ständige Museumssammlungen zu sehen:
Das Gerbereimuseum und das Kleine Kriegsmuseum der Isonzofront 1915 – 1917. Kurz
wird auch das Leben des einstigen Besitzers vorgestellt, des ausgezeichneten Sportlers und Helden des Volksbefreiungskampfes
Tomaž Godec. Als gelernter Gerber kaufte er mit großer Mühe die Werkstatt seines Vaters zurück,
und befasste sich zugleich die ganze Zeit mit Sport. Er war ein begeisterter Bergsteiger und ein ausgezeichneter
Skilangläufer – in den Jahren 1928 bis 1933 war er Mitglied der jugoslawischen Skinationalmannschaft. Er errichtete auch die erste Sprungschanze in Jugoslawien auf den Polja in Bohinj.


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