Begunje na Gorenjskem
Mountainbiken, Radfahren

Rund um die Begunjščica

Länge des Weges:29 km
Dauer des Weges:04:00:00
Schwierigkeit:extrem
Untergrund:tarmac
Wegtyp:road
Attraktivität:high
Befahrbarkeit:95%
Anstieg:extrem
Abfahrt:extrem

Die Tour habe ich diesmal auf dem Parkplatz des Gasthauses Avsenik in Begunje begonnen. Zum Aufwärmen radeln wir auf dem einzigen Asphaltbelag des Weges in das Tal Draga. Nach dem Ende des Asphalts fahren wir auf Schotter Richtung Planinca weiter und schon bald ist der Spaß vorbei. Die Steigung wird so steil, dass sie kaum noch fahrbar ist, doch auf dem Abschnitt bis Planinca lässt sie zeitweise noch etwas nach. Ich empfehle sogar ein wenig Taktieren, denn die Energie werden Sie noch brauchen. An der einzigen Kreuzung bis Planinca biegen wir rechts den Berg hinauf ab. In Planinca aber biegen wir rechts auf den Karrenweg Richtung Alm Preval ab, der sehr sanft beginnt und in letzter Zeit recht gut gepflegt ist.

Hier bekommt einem auch eine kurze Rast vor dem außerordentlich anspruchsvollen Anstieg gut. Am Anfang ist die Steilheit erträglich, dann aber stellt sich die Straße nach jeder Kurve stärker auf. Und wenn du schon denkst, steiler kann es nicht sein, überrascht sie dich mindestens noch fünfmal. Zeit zum Ausruhen gibt es nicht, denn das Gefälle lässt nicht um ein Prozent nach. Der Schotterbelag ist für eine solche Steilheit überraschend gut und die Sache ist fahrbar, obwohl ich nicht viele Radfahrer kenne, die sie in einem Stück bewältigt haben. Kurz vor der Quelle Roža(1395m) endet die Steilheit und nach einer Miniquerung erwartet uns eine kurze Abfahrt auf einem zerfurchten Karrenweg bis zur Hirtenhütte auf der Alm Preval. Das ist der Ort für einen etwas längeren Halt und das Sammeln von Kräften, denn uns erwartet eine technisch anspruchsvolle Abfahrt auf der Bornova pot.

Die Abfahrt beginnt in der Mitte der Grabens, der nach NO schaut, verläuft am Anfang durch den Wald und ist schön und sanft. Wir halten uns in linker Richtung, obwohl wahrscheinlich alle Wege auf den Loibl führen. Im zweiten Teil beginnt eine Querung, die abschüssig und außerordentlich gefährlich sowie technisch anspruchsvoll ist. An den anspruchsvollsten Stellen hilft uns ein gespanntes Drahtseil, wo wir das Rad bei Bedarf natürlich auch absteigen. Dem Weg angemessen sind auch die Ausblicke, die geradezu fantastisch sind.

Auf dem Weg zum Ljubelj erwartet uns noch der Born-Tunnel, der bei entsprechender Beleuchtung sogar befahrbar ist. Nach gut 300m Höhenunterschied kommen wir zum Grenzübergang Ljubelj, und wieder bietet sich uns die Gelegenheit für einen kürzeren Halt sowie zum Auffüllen der Wasser-, ja sogar der Essensvorräte. Und dann der Anstieg auf die Zelenica. Er beginnt im Wald links von der Talstation des Sessellifts. Nach ein paar Serpentinen kommen wir auf die Skipiste und stoßen uns auf einem Karrenweg auf der Piste bis zur Talstation des zweiten Sessellifts auf der Zelenica ab. Hier biegen wir rechts ab und dann auf einem neuen Karrenweg links am Hang aufwärts, bis zur Bergstation des Sessellifts und zum Haus auf der Zelenica. Dieser Abschnitt des Weges Richtung Zelenica ist stellenweise, besonders gegen Ende, außerordentlich steil mit schlechtem Untergrund, deshalb ist er irgendwo zu 90 % befahrbar, Besonders aber macht sich schon die Müdigkeit bemerkbar. Beim Haus folgt wieder eine Rast nach der außerordentlichen Anstrengung, dann erwartet uns ein kurzer Anstieg auf einem Karrenweg an den Pflöcken entlang, und wir kommen zum höchsten Punkt der Tour(1529m).

Von hier aber eine prächtige Abfahrt auf einem grasigen Karrenweg bis zum Dom Iskra. Beim Haus ändert sich der Belag und wird schottrig, was die anspruchsvolle Abfahrt bis zur Tinček-Hütte zusätzlich erschwert. Bei der Tinček-Hütte wird der Schotter erträglicher und in rascher Abfahrt fahren wir bis Žaga hinunter, wo wir am Ende der Alm beim Wegweiser links auf die Straße Richtung Sv. Peter abbiegen. Wieder erwartet uns ein Anstieg, doch ist dieser im Unterschied zu den vorherigen zwei erträglicher, dennoch macht sich die Müdigkeit bemerkbar. Wenn wir nach Kališče kommen, fahren wir Richtung Sv Peter hinunter und weiter auf dem Weg nach Poljče und Begunje. Dieser Teil des Weges ist aber schon bei meiner Tour Sveti Peter durch die Završnica beschrieben, auf die wir weiter unten an der Kreuzung unterhalb der Žaga gestoßen sind.


Eine der schwersten, zugleich aber schönsten Mountainbike-Touren in Oberkrain. Sie ist sowohl konditionell als auch technisch anspruchsvoll. Die Anstiege der Tour sind körperlich äußerst anspruchsvoll, die Abfahrt Richtung Ljubelj ist wegen der abschüssigen Wege äußerst gefährlich, und stellenweise muss man vom Rad absteigen.

Warnung: An diese Tour sollten sich nur außerordentlich gut vorbereitete Mountainbiker mit ausreichender bergsteigerischer Erfahrung wagen. Wegen der Fahrt durch die Bornove-Tunnel ist eine Taschenlampe erforderlich. Ich empfehle auch ausreichend Wasser und etwas Verpflegung, obwohl es am Weg einige Hütten und Häuser gibt.

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