Bled
Cestno kolesarjenje, Kolesarjenje, Vsa Doživetja

Straßenradweg Über die Pokljuka nach Bohinj

Länge des Weges:70 km
Dauer des Weges:00:00:00
Schwierigkeit:hard
Untergrund:asphalt
Wegtyp:road
Attraktivität:high
Befahrbarkeit:100%
Anstieg:hard
Abfahrt:easy

Von Lesce machen wir uns nach Bled auf. Unmittelbar vor der Tankstelle, die auf der rechten Seite liegt, biegen wir rechts ab. Wir fahren geradeaus auf der Straße weiter, an der Schule und am Friedhof vorbei. Wo die Straße endet, biegen wir im engeren Teil rechts ab und fahren Richtung Gorje weiter. Wir fahren auf der Haupt- und Vorrangstraße durch Spodnje und Zgornje Gorje, an Krnica vorbei. Dann steigen wir über Zatrnik auf die Pokljuka hinauf. Wir fahren auf der Asphaltstraße bis zur Abzweigung zum Šport hotel. Dort biegen wir links auf einen schmalen Asphaltweg Richtung Goreljek ab. Bald nach einer steilen Abfahrt kommt die Abzweigung nach Podjelje, wo wir scharf rechts abbiegen. Durch Podjelje fahren wir an der Kapelle des hl. Martin vorbei nach Jereka hinunter. Wir fahren rechts weiter Richtung Bohinjer See. Wir fahren auf der Vorrangstraße durch Češnjica, Srednja vas und Stara Fužina bis Ribčev Laz. Wenn wir am See die Sava Bohinjka queren, biegen wir links ab. Auf der Hauptstraße kehren wir durch Boh. Bistrica nach Bled und weiter nach Lesce zurück.


Von Lesce aus können Sie über Oberkrain fliegen. In Lesce befindet sich ein Flugplatz, wo es möglich ist, über die Oberkrainer Orte zu fliegen.Der Bleder See, der beim Rückzug des Bohinjer Gletschers entstand und 2120 lang, 1380 breit und 30,6m tief ist, die Bleder Insel mit der Kirche Mariä Himmelfahrt und 99 Stufen, die Bleder Burg auf dem Felsen, die Höhle unter dem Babji zob, die Pfarrkirche, das Denkmal für Josip Plemelj und France Prešeren, das Herrenhaus Grimšče, die Pletna-Fährleute und die Kutscher sind Teil der Schönheit von Bled, die man sich ansehen muss.In der Nähe von Gorje, etwa 4 km nordwestlich von Bled, entdeckten Jakob Žumer, der Bürgermeister von Gorje, und der Kartograf und Fotograf Benedikt Lergetporer im Februar 1891 die Klamm Vintgar.
Die Vintgar-Klamm, 1,6 km lang, ist zwischen die senkrechten Wände der Berge Hom und Boršt eingeschnitten, und sie schmückt die Radovna mit Wasserfällen, Gumpen und Stromschnellen. Der Weg führt über Brücken und die sog. Žumer-Galerien und endet mit einer Brücke über dem mächtigen 16 m hohen Flusswasserfall Šum. Wegen ihrer Naturschönheiten wurde die Vintgar-Klamm zu den bedeutenderen touristischen Sehenswürdigkeiten Sloweniens gezählt, und die Zahl der Besucher wächst von Jahr zu Jahr. In eine Richtung des Klammbesuchs können Sie die Möglichkeit des “Aussichtsfußwegs” über den Hom zur hl. Katharina nutzen (ein historisches Kirchlein und ein wunderschöner Ausblick). Am Eingang und beim Wasserfall Šum können Sie sich in den Buffets stärken.

Die Pokljuka ist eine mit Wald bedeckte hohe Karsthochebene in den Julischen Alpen. Sie ist die größte zusammenhängende Waldfläche im Triglav-Nationalpark. Sie ist 20 km lang und fast ebenso breit. Die Pokljuka ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel, besonders interessant ist die Pokljuka-Klamm, die über dem Tal der Radovna liegt und vom Dorf Krnica nur 1 km, von Gorje 2 km und von Bled 7 km entfernt ist. Sie ist 2 km lang und im malerischsten Teil 40 m tief. in das Kalkgestein hat sie das von den Pokljuka-Gletschern abfließende Wasser eingeschnitten, dessen Rest der heutige Bach Ribščica ist, ein Zufluss der Radovna. Bis zum schönsten mittleren Teil sind Wege für Besucher angelegt.

In Srednja vas können Sie sich bei der Besichtigung der Pfarrkirche des hl. Martin ausruhen. Es ist eine barocke Architektur, die auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Kirche steht, die bereits in Quellen aus der Zeit 1493 – 1501 erwähnt wird, erbaut wurde sie Mitte des 18. Jahrhunderts. In Srednja vas haben sich zwei Speicher erhalten, der Prežel- und der Špan-Speicher vom Beginn des 17. Jahrhunderts, die heute denkmalgeschützt sind. Neben den Kirchen waren sie die einzigen gemauerten Gebäude. Sie dienten der Aufbewahrung der Feldfrüchte.

Die Kirche des hl. Paulus in Stara Fužina stammt noch aus dem Mittelalter. Sie ist von einer Mauer umgeben,
und mit Schindeln gedeckt. An der Westseite ist eine mittelalterliche Vorhalle mit flacher hölzerner
Decke. Die Vorhalle ist mit runden Flusssteinen und schmalen flachen Steinen gepflastert.
Den Turm mit doppelter Zwiebelhaube und Laterne baute man 1726.

Die Kirche des hl. Johannes des Täufers, die am Bohinjer See steht, ist die bekannteste Filialkirche in Bohinj. Erbaut wurde sie wahrscheinlich schon vor dem Jahr 1300. Stilistisch ist sie das reichste Bauwerk in Bohinj, denn sie umfasst die Zeit von der Romanik bis zum Barock und stellt ein bedeutendes kulturgeschichtliches Denkmal dar und steht deshalb unter Denkmalschutz. Besonders interessant ist der Kopf Johannes des Täufers aus dem Jahr 1380. Die Kirche ist reich mit Fresken bemalt, die ältesten stammen aus dem 14. Jahrhundert. Der Ort, an dem die Kirche steht, hat eine reiche Geschichte, denn bei der Kirche wurden archäologische Funde vom 1. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr. entdeckt.

Die Heilig-Geist-Kirche, die am westlichen Ufer des Bohinjer Sees steht (an der Straße Ribčev laz – Ukanc), soll zusammen mit der Vorhalle und der Mauer im 18. Jahrhundert erbaut worden sein. Sie zeichnet sich durch ihre Lage auf einer sanften Anhöhe über dem Seeufer aus, unter dem Wald und mitten auf einer Wiese. Das Kirchendach ist barock. Das Schiff- und das Presbyteriumsgewölbe haben an allen Rändern ein in den Putz gedrücktes barockes Ornament, im Schiff das Marien-, im Presbyterium das Jesus-Monogramm. Der große Altar ist barock, die beiden Seitenaltäre sind Rokoko.

Der Ajdovski gradec ist ein kleiner 585 m hoher Hügel am Eingang nach Bohinjska Bistrica. In seiner Dichtung Die Taufe an der Savica hat ihn der größte slowenische Dichter France Prešeren besungen. Er ist eine sehr alte archäologische Fundstätte, die eine ursprüngliche Siedlung von Bergleuten und Eisenhüttenleuten bereits in der älteren Eisenzeit 700 – 300 Jahre v. Chr. darstellt. Auf ihm sind Reste der Fundamente von Gebäuden, Schmieden und Eisenschmelzen sichtbar. Das Herrenhaus Zois mit der Turmuhr steht in Bohinjska Bistrica. Erbaut wurde es in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im neuromanischen Stil. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das Wappen über der Eingangstür. Es diente den Eisenunternehmern als Verwaltungs- und Wohngebäude. Gegenüber dem Herrenhaus steht im Zois-Park die Zois-Turmuhr. Errichten ließ sie Baron Žiga Zois, damit
die Eisenarbeiter rechtzeitig, zur vereinbarten Stunde, zur Arbeit gingen. Eine der typischsten baulichen Besonderheiten in Bohinj sind die Heuharfen und Heustadel. Einen besonderen Platz nimmt die Gruppe von Heuharfen vor dem Dorf Studor ein. Sie stehen auf privatem Grund, der zur Zeit der Grundentlastung und der Bodenreform unter die damaligen Bauern aus dem Dorf Studor aufgeteilt wurde. Die Aufteilung des Landes erfolgte auf der Katasterkarte mit dem Lineal, deshalb sind die Parzellen sehr schmal und langgestreckt. Auf diese Weise entstand eine Verdichtung von Heuharfen – Heustadeln vor dem Eingang in das Dorf. Wegen ihrer Lage, der interessanten zimmermannsmäßigen Ausführung und der ungewöhnlichen Verdichtung stellen sie eine landschaftliche Besonderheit dar.

Das Oplen-Haus ist ein Bohinjer Gehöft des gestreckten Typs, das unter einem gemeinsamen Dach vereint
die Wohn- und Wirtschaftsräume. Es ist eines der wenigen Häuser, in denen es noch möglich ist,
auf der Feuerstelle der Rauchküche Feuer zu machen. Das Gebäude ist gemauert und mit Holz kombiniert.
Im Godec-Haus in Bohinjska Bistrica sind seit 1979 drei ständige Museumssammlungen zu sehen:
Das Gerbereimuseum und das Kleine Kriegsmuseum der Isonzofront 1915 – 1917. Kurz
wird auch das Leben des einstigen Besitzers vorgestellt, des ausgezeichneten Sportlers und Helden des Volksbefreiungskampfes
Tomaž Godec. Als gelernter Gerber kaufte er mit großer Mühe die Werkstatt seines Vaters zurück,
und befasste sich zugleich die ganze Zeit mit Sport. Er war ein begeisterter Bergsteiger und ein ausgezeichneter
Skilangläufer – von 1928 bis 1933 war er Mitglied der jugoslawischen Skinationalmannschaft.

Er errichtete auch die erste Skisprungschanze Jugoslawiens auf Polje in Bohinj.

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