Den Weg beginnen Sie in den Terme Ptuj und fahren bis zur Hauptkreuzung vor der Ptujer Brücke über die Drau und biegen dort zweimal rechts ab. Schon sind Sie auf der Rogaška cesta und nach einigen hundert Metern sehen Sie auf der rechten Seite das Kirchlein des hl. Rochus. Nach ihm biegen Sie links ab und fahren bis zur Bahnlinie weiter, wenden sich nach rechts und setzen den Weg neben ihr geradeaus über die Kreuzung bei den Schranken fort und etwa einen Kilometer Richtung Unterführung mit der Hauptstraße.
Sie biegen rechts Richtung Hajdina ab, das die Kirche des hl. Martin ziert. 500 m nach der Kirche biegen Sie zwischen den Häusern links auf einen Schotter-Feldweg ab, der Sie nach Njiverce pri Kidričevem führt. Durch die Ortschaft Kidričevo fahren Sie am Mercator-Geschäft und am Sommerbad vorbei bis zum Herrenhaus, wo Sie links Richtung Strnišče abbiegen, durch die Ortschaft und links an der Rotschlammdeponie vorbei auf der Asphaltstraße bis Župečja vas.
Den Weg setzen Sie durch Župečja vas, Lovrenc na Dravskem polju und Podlože fort, wo Sie rechts Richtung Sestrže abbiegen und am Fuß des Savinsko das flache Draufeld verlassen.
Über den anspruchsvollen Anstieg nach Gaj und die angenehme Abfahrt nach Mostečno werden Sie sich anstrengen müssen, um ins Tal der Ložnica und der Dravinja zu radeln.
Die nächste Siedlung ist Pečke, und wenn Sie ein wenig vom Weg abweichen und in Pečke geradeaus fahren, können Sie das Schloss Štatenberg besichtigen, ein beliebtes Ausflugsziel.
Um auf dem Radweg Dravinja weiterzufahren, kehren Sie nach Pečke zurück und biegen rechts Richtung Majšperk ab. Das Radfahren durch das Tal der Dravinja bietet Ihnen die Besichtigung vieler kulturhistorischer Sehenswürdigkeiten. Die erste ist die Kirche des hl. Nikolaus in Majšperk. Für die Besichtigung der anderen werden Sie hinaufsteigen müssen.
In Stanečka vas biegen Sie beispielsweise links ab und steigen 100 Höhenmeter auf, um einer der 60 tausend Besucher zu sein, die sich jedes Jahr die Marienkirche auf der Ptujska Gora ansehen.
Nach der Rückkehr ins Dravinja-Tal folgen die Ortschaften Slape und Doklece, von wo viele den Janški Vrh rechter Hand nur betrachten, nur wenige aber schaffen es, bis zur Kirche des hl. Johannes hinaufzuradeln, die 200 m über dem Dravinja-Tal liegt. Der zwei Kilometer lange Weg zum Gipfel ist ein gutes Training vor dem Anstieg auf den Vršič, "gewöhnlichen" Ausflüglern empfehlen wir hingegen die Kombination mit dem Gehen.
Wenn Sie wieder an der Dravinja sind, fahren Sie durch die Ortschaften Bolečka vas, Zg. Pristava und Popovci bis nach Jurovci, wo Sie vorsichtig die sehr stark befahrene Bundesstraße Maribor – Gruškovje überqueren. Nach drei km Fahrt Richtung Ptuj biegen wir zum Schloss Turnišče ab, an ihm vorbei über die Studenčnica und einen Kilometer auf Schotter bis zur Pinčar-Mühle sowie an der Kläranlage vorbei bis zu den Thermen von Ptuj.
Ptuj ist eine Stadt und das Zentrum der Stadtgemeinde Ptuj. Sie ist die älteste dokumentierte Stadt in Slowenien. Sie hat eine reiche Geschichte und ein reiches Kulturerbe. Der Stadtturm, der aus dem Jahr 1976 stammt, ist die mächtigste Architektur der Stadt. Das Rathaus ist das vornehmste Haus am Mestni trg, heute ist es der Sitz der Stadtgemeinde Ptuj. Mitten auf dem Platz steht das Florian-Denkmal, das die Einwohner im J 1745 errichteten. In der Stadt befindet sich auch das 5 m hohe Orpheus-Denkmal, das das größte ist, das in der römischen Provinz Oberpannonien entdeckt wurde. Neben diesen Sehenswürdigkeiten lohnt es sich, das Dominikaner- und das Minoritenkloster, die Kirche des hl. Georg, Ptujska Gora zu besichtigen,….
Hajdina zieren zwei Kirchen. In Spodnja Hajdina steht die Kirche des hl. Rochus , die im J. 1650 errichtet worden sein soll, am Ende der Choleraepidemie, doch über die Entstehung des Hügels, auf dem sie steht, kursieren mehrere interessante Geschichten. Einer von ihnen zufolge soll hier der Hunnenkönig Attila begraben worden sein. In Sp. Hajdina wurde das älteste Mithras-Heiligtum in den Donau-Römerprovinzen entdeckt. In Zgornja Hajdina steht die Kirche des hl. Martin, erbaut im J.1874, und sie ist bereits die dritte an dieser Stelle. Der bemerkenswerteste Teil der Kirche ist der alte gotische Chor.
Wenn Sie durch das Dorf Pečke fahren und ein wenig vomWeg abbiegen, führt Sie der Weg zu Schloss Štatenberg, das die Grafen Attems zwischen 1720 und 1740 errichten ließen. In ihm befinden sich eine ethnologische Sammlung und ein Gastronomiebetrieb, neben dem Schloss ist ein prächtiger englischer Park mit Spazierwegen und Teichen erhalten.
Die Kirche des hl. Nikolaus in Majšperk stammt aus dem Jahr 1639, im Ort gibt es außerdem ein Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs. Auf dem Janški Vrh steht die Filialkirche des hl. Johannes des Täufers aus dem 15. Jh., der Säulenbildstock stammt aus dem Jahr 1687. Auf Ptujska Gora steht die berühmte Wallfahrtskirche der hl. Maria vom Ende des 14. Jahrhunderts. Sie ist eine der schönsten weit und breit, und in ihr befinden sich Werke vieler bekannter Maler und Bildhauer. In der Nähe steht auf dem Friedhof die Kirche des hl. Leonhard, die erstmals 1567 erwähnt wird.
Etwas hinter Tržec liegt in einer stillgelegten Kiesgrube ein Teich für sportliche Aktivitäten, und vor dem Ende der Strecke Herrenhaus Turnišče und die Pinčar-Mühle, die nicht mehr in Betrieb ist.
In Turnišče befindet sich die bekannte Marienkirche unter dem Hain. Die Kirche ist außerordentlich reich an Fresken, die im 14. Jahrhundert entstanden und deren Meister Janez Aquila war. Jeden 15. August findet der Große Kirchtag zu Ehren der Heiligen Jungfrau Maria unter dem Hain statt. So versammeln sich an diesem Tag etwa 10.000 Menschen. Sie ist in zwei Stilen erbaut, im gotischen und im romanischen, was ihr einen besonderen historischen Wert verleiht. Mitten in Turnišče steht die Kapelle des hl. Antonius von Padua aus dem 18. Jahrhundert sowie zahlreiche Pestsäulen. Sie können auch besuchen Das Schuhmachermuseum, das 1979 eingerichtet wurde, den Hof Kovač, das einen ethnografischen und historischen Einblick in ihre Vergangenheit vereint.
Der Weg ist, mit Ausnahme des Anstiegs auf den Gaj, flach und verdient aufgrund seiner Länge zwei Sterne. Der Schwierigkeitsgrad steigt wesentlich mit der Besichtigung von Ptujska Gora und Janški Vrh. Die Straßen sind gut instand gehalten und für alle Fahrradarten geeignet, den beiden Schotterabschnitten können Sie mit ein wenig Findigkeit ausweichen.