Sie starten vor dem Sitz des Radsportklubs Perutnina Ptuj und fahren am Hotel Poetovio vorbei über die Osojnikova ulica Richtung Lenart.
Im Dorf Janežovci biegen Sie von der Hauptstraße links ab und schon sind Sie im Tal des Bachs Rogoznica. Bei der leichten Fahrt über die Ebene haben Sie reichlich Zeit für die Betrachtung der Umgebung. In Rogoznica, das die Einheimischen Blatna Rogoznica nennen, steigen Sie in einem fast 2 km langen Anstieg auf 372 m Meereshöhe, worauf eine steile, gewundene und gefährliche Abfahrt auf einer schmalen Straße folgt. Eine Rast können Sie sich am Ende des Anstiegs gönnen, denn in unmittelbarer Nähe, am 16-ten km des Weges, befinden sich auch ein Aussichtsturm und ein Gedenkzimmer, das General Rudolf Maister gewidmet ist, in Zavrh.
Wenn der Weg nach dem Sattel ins Tal weiterführt und an der Kreuzung rechts Richtung Lenart abbiegt, biegen Sie links Richtung Sp. Voličina ab, wo die Kirche des hl. Rupert steht, die man schon von Weitem sieht.
Sie sind im Tal der Pesnica, recht schnell aber schon in Lenart. Es kann Ihnen passieren, dass Sie an den Ampeln warten, dann blicken Sie nach links, die Kirche des hl. Leonhard ist auch von innen prächtig. An der Kreuzung biegen Sie rechts ab und beenden das kurze Radfahren durch das "Blechgewühl" der Hauptstraße schnell, wenn Sie nach knapp einem Kilometer rechts abbiegen und sich erneut in der ruhigen ländlichen Umgebung der Slovenske gorice wiederfinden. In der Ferne bemerken Sie schon Ihr nächstes "Wallfahrts"-Ziel – die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, unterhalb von ihr aber können Sie anhalten und im Trojica-See baden. Vom oberen Ende der Siedlung fahren Sie hinunter, indem Sie beim Grundschulspielplatz links abbiegen.
Die nächsten paar Kilometer sind die schönsten, und das obwohl in der Landschaft "nichts Besonderes" ist. Bei der Ankunft an der Hauptstraße biegen Sie links ab, Cerkvenjak vor Ihnen ist Ihr nächster Gipfel. Sie können sich die Kirche des hl. Antonius ansehen, das Gasthaus Pri Antonu besuchen, oder Sie können auch schon vor dem Gipfel rechts Richtung Vitomarci abbiegen.
Die Fahrt über den Grat ist wegen der Ausblicke interessant, eine versäumte Gelegenheit zur Stärkung können Sie schon nach einigen Kilometern beim Tourismusbauernhof in Drbetinci nachholen. Das nächste Ziel des Wallfahrtsweges ist die Kirche des hl. Andreas in Trnovska vas. Dort empfehlen wir Naturliebhabern, rechts Richtung Lenart abzubiegen und sich nach gut einem Kilometer in der Nähe von Biš die Kolonie der Graureiher anzusehen, am Bach ist auch ein Standort der Sumpf-Tulpe.
Den Weg von Trnovska vas können Sie über den Bišečki oder den Trnovski Vrh bis Strmec pri Destrniku fortsetzen (von 230 m auf 362 m Seehöhe), von wo Sie über den Kamm durch Vintarovci nach Destrnik fahren, wo Sie die Kirche des hl. Urban erwartet. Nach der Abfahrt durch den Janežovski Vrh biegen Sie rechts Richtung Ptuj ab. Wenn Sie nach Janežovci kommen, haben Sie den Kreis geschlossen und kehren nur noch nach Ptuj zurück.
In Nova vas befindet sich das Lacko-Anwesen. Jože Lacko war ein Kämpfer für Arbeiter- und Bauernrechte, im Bezirk Ptuj führte er erfolgreich den Kampf gegen den Besatzer. Für das Volk opferte er sein Leben. Die Kirche des Leopold Mandić in Nova vas ist die neueste von allen, erst vor einigen Jahren erbaut und daher etwas Besonderes.
In Sp. Voličina steht die Kirche des hl. Rupert, die eine "Weiterentwicklung" einer Kapelle aus dem 11. Jahrhundert ist. Die Kirche des hl. Leonhard in Lenart wurde erstmals 1196 erwähnt, ihr heutiges spätgotisches Aussehen erhielt sie zu Beginn des 16. Jahrhunderts, und sie gilt als eine der schönsten slowenischen spätgotischen Schöpfungen.
Oberhalb des Trojica-Sees steht die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, die ein Jahrzehnt nachdem man im J. 1631 an derselben Stelle eine hölzerne Kapelle errichtet hatte, erbaut wurde. Noch im selben Jahrhundert erhielten die Kirche die Augustiner und bauten ihr ein Kloster an. Das reiche Innere ist wahrscheinlich einer der Gründe, weshalb die Kirche Ende des 17. Jh. ein bekannter Wallfahrtsort wurde. Die spätgotische Kirche des hl. Antonius in Cerkvenjak wurde zwischen den Jahren 1516 und 1546 erbaut.
Vitomarci ziert die Kirche des hl. Andreas, erbaut 1513, deren Glockenturm 16 Jahre jünger ist. Ihre Besonderheit sind die dreifach gestuften Strebepfeiler.
Die Kirche des hl. Urban in Destrnik ist Teil des spätgotischen Erbes. Sie wurde 1518 erbaut, der letzte Umbau stammt aus dem Jahr 1888. Der Nistplatz des Graureihers in Biš und der Wuchsort der Schachbrettblume (Tulpe) an der Črmlja in Biš sind besonders gekennzeichnet, sodass es keine Schwierigkeiten bereiten wird, sie zu finden.
Wegen der vielen Anstiege und Abfahrten sowie auch wegen der Länge ist die Strecke eine der anspruchsvollsten, sie ist jedoch für alle Fahrräder geeignet, denn sie verläuft ausschließlich auf asphaltierten Straßen. Mit ein wenig Fantasie eignet sie sich für einen angenehmen Ganztagesausflug. Der Wallfahrtsweg hat seinen Namen von den zahlreichen Kirchen, die am Weg stehen und die Sie meist schon von Weitem bemerken.