Begunje na Gorenjskem
Straßenradfahren, Radfahren

Tržič

Länge des Weges:15 km
Dauer des Weges:01:10:00
Schwierigkeit:medium
Untergrund:asphalt
Wegtyp:road
Attraktivität:normal
Befahrbarkeit:100%
Anstieg:medium
Abfahrt:medium

Die Tour beginnt in Lesce beim Gasthaus Tulipan in Richtung Zentrum von Lesce. Nach 300 m biegen wir bei der Spaghetteria und Pizzeria rechts Richtung Begunje ab. Wir fahren am Alpinen Flugzentrum vorbei und kommen ins Dorf Hlebce, weiter am Dorf Zgoša vorbei, an der Ski- und Bootsfabrik Elan, und schon sind wir in Begunje. Zu unserer Rechten liegt das Gasthaus Avsenik, wir aber fahren geradeaus durch das Dorf bis zum Wegweiser am Dorfende. Dort biegen wir rechts nach Tržič ab. Der Weg steigt durchgehend leicht an bis zum Dorf Brezje pri Tržiču. Wir fahren die Steigung hinauf und gelangen zum Dorf Slatna. Dann setzen wir den Weg fort bis zum Dorf Srednja Vas und über eine kleinere Steigung bis zum Dorf Hudi Graben. Der Weg führt uns weiter zum Dorf Brezje pri Tržiču.Hier sieht man schön Tržič und natürlich die Dörfer rund um das Dorf. Es erwartet uns nur noch eine kleinere und nicht allzu anspruchsvolle Abfahrt zum gewünschten Ziel, wo unsere Tour auch endet.


In der Nähe von Begunje sind die teilweise erneuerten Ruinen der Burg Kamen, die die Ortenburger im 12. Jahrhundert errichteten. Im Ort befindet sich das Herrenhaus Katzenstein, in dem sich im Zweiten Weltkrieg die Gestapo-Gefängnisse befanden. Heute ist ein Teil des Gebäudes zu einem Geiselmuseum umgebaut. Der Ort ist bekannt für die Fabrik Elan und für das Ensemble der Brüder Avsenik, die in Begunje geboren wurden und dort auch ein Familiengasthaus haben. Die Kirche des heiligen Ulrich in Begunje na Gorenskem ist eine römisch-katholische Kirche, die Ende des 14. oder Anfang des 15. Jahrhunderts errichtet wurde. Im Barockstil wurde sie 1740 erneuert. Damals deckte man die neue Kirche und den Pfarrhof mit Ziegeln der aufgelassenen Burg Kamen. Von dort brachte man aus der einstigen Kapelle auch den steinernen Seitenaltar der Muttergottes mit dem Bild herüber. Die Altarbilder in der Kirche sind ein Werk von Leopold Layer aus Kranj.

Die Kirche des hl. Petrus auf der Gora oberhalb von Begunje ist eine römisch-katholische Kirche und gilt als eines der interessantesten Denkmäler der Kirchenarchitektur und -malerei in Oberkrain. Die Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist vor allem wegen der Fresken von Jernej aus Loka berühmt. Die mittelalterlichen Baumeister stellten die Kirche nicht auf den Gipfel der Gora, sondern direkt neben den steinernen Eingang zu einem engen Stollen, über dem heute eine kleine Kapelle steht.

Die Ebene von Brezje ist wie ein Altartisch in der natürlichen Kathedrale der Julier, der Karawanken und der Jelovica. Mit Brezje beginnt die slowenische Symbolachse des hohen Oberkrain, die über Bled und Bohinj bis zum Triglav verläuft. Die Basilika Maria Hilf ist ein Neurenaissancebau und erweckt den Eindruck von Mächtigkeit. Sie ist 39 lang, 19 breit und 17 Meter hoch. An der Fassade ist zwischen zwei halbrunden Säulen aus rotem Marmor eine kunstvoll gefertigte zweiflügelige Tür nach dem Plan von Janez Vurnik. Auf dem rechten Flügel sind von unten nach oben Bilder der Propheten geschnitzt, die Marias Geburt ankündigten: Moses, David und Jesaja. Auf dem linken Flügel sind Marias Vorbilder dargestellt: Sara, Rachel und Judith. Über dem Türstock der Haupttür ist ein marnornes Relief von Maria Hilf. Auf der linken Seite des Reliefs sind die Engel Raphael und Gabriel, auf der rechten aber eine Frau im Krankenbett, die zusammen mit den Ihren vertrauensvoll Maria Hilf um Gesundheit bittet. Der Glockenturm aus behauenem Stein ist 53 Meter hoch. In ihm sangen anfangs vier Glocken. Die drei größeren nahm der Erste Weltkrieg fort, und man ersetzte sie vorübergehend durch stählerne, bis die Kirche 1932 wieder bronzene Glocken erhielt. In der Zeit der deutschen Besatzung waren die Brezjer Glocken wieder in Gefahr. Diesmal rettete sie der Orgelbaumeister Franc Jenko.Die Pfarrkirche Mariä Verkündigung steht beim Tržiča-Friedhof. Zu ihr spazieren Sie durch den alten Stadtkern, an der Kirche des hl. Andreas vorbei, über die Partizanska ulica und dann am Kurnik-Haus vorbei über die Cerkvena ulica. Die einschiffige Kirche mit zwei Kapellen und Kuppel wurde 1808 auf den Fundamenten einer gotischen Kirche aus dem 16.Jahrhundert entworfen. Die Kuppel und die Wände schmücken Layers Fresken. Das Mally-Haus steht am Anfang der Hauptstraße im alten Stadtkern. Es gehört zur Gruppe der bürgerlich-adeligen Herrenhäuser, das Renaissanceportal mit der Jahreszahl 1618 aber zeigt die reiche spätgotische und Renaissancezeit der Stadt. Erhalten ist ein Gratgewölbe aus dem 17. Jahrhundert im Erdgeschoss und im Obergeschoss. Charakteristisch sind die geschmiedeten Türen (Sicherheit vor Bränden) , der offene Dachstuhl (Trockenöffnungen zum Trocknen von Häuten) und die klassizistische Fassade vom Beginn des 16. Jahrhunderts. Am Eingang der Stadt, begeben Sie sich gegenüber dem Gasthaus Pr`Slug auf einen kürzeren Spaziergang, der Sie nach etwa 10 Minuten auf die Spitze eines Hügels bringt, wo die Kirche des hl. Josef steht und von wo sich Ihnen ein wunderschöner Blick auf den alten Stadtkern von Tržič öffnet. Die Obere Keusche in der auch das Tržiča-Museum seine Räume hat, befindet sich im alten Stadtkern von Tržič. Ein Beispiel eines reichen Herrenhauses aus dem Klassizismus, ihr Äußeres aber erinnert an die charakteristische Bauweise in der Stadt nach dem schweren Brand des Jahres 1811 – gegliederte Fassade mit geschmiedeten Fensterläden, auf dem Dach sind Trockenöffnungen , wo man Flachs trocknete. Im ersten Obergeschoss ist der Wohnteil, im zweiten der repräsentative, in dem ein ornamental und figural bemalter Bürgersalon aus der Mitte des 19.Jahrhunderts hervorsticht. Das Geburtshaus des Tržiča-Dichters Vojteh Kurnik steht auf der anderen Seite der oberen Brücke über die Tržiška Bistrica. Das Gebäude stellt bürgerliche – handwerkliche Architektur aus dem 18. Jahrhundert dar. Das erste Obergeschoss schmückt ein langer hölzerner Balkon – Gang. Das Gebäude ist eines der seltenen , das noch mit hölzernen Dachziegeln gedeckt ist – Šinklni bzw. Schindeln. Auf dem Dach sind Trockenöffnungen bemerkbar , die dem Trocknen von Strümpfen dienten. Die Türen und Fenster , eingefasst mit Steinrahmen aus grünem Perač-Stein, sind klein, ebenso die Gewölbe im Inneren. Auf diese Weise sparte man ein wenig bei der Energie. Im Inneren des Hauses ist eine Rauchküche, eine Kammer, eine kleine Stube – Štibelc, wo ein Gedenkzimmer eingerichtet ist, und ein Tagesraum, genannt ‘Haus’. Im ‘Haus’ ist die einstige Schusterwerkstatt gezeigt. Die Burg Neuhaus auf einer Anhöhe über dem Stadtkern. Höchstwahrscheinlich entstand sie mit der neuen Siedlung und stellte den Sitz der Obrigkeit über den oberen Teil von Tržič dar. Die Burg wechselte mehrfach die Eigentümer. Das Dev-Haus ist das Geburtshaus von Anton Feliks Dev – Ordensname Janez Damascen Dev (1732 – 1786). Im Jahr 1779 gab er den ersten Almanach slowenischer Gedichte heraus – Pisanice, was bedeutet, dass er neben Redakteur und Herausgeber auch der Begründer der slowenischen weltlichen Dichtung war. Er schrieb auch das erste slowenische Libretto – den Text für eine Oper – Belin.

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