Burg Radgona wurde erstmals 1211 erwähnt, sein heutiges Aussehen gab ihm 1775 Graf Leopold Herberstein. Im alten Stadtspital aus dem Jahr 1614 ist ein Museum mit einer ethnologischen Sammlung und einer Darstellung der Befreiungsbewegung in der Gemeinde untergebracht. Beim Museum befinden sich Reste des Denkmals Leuchtturm des Friedens. Gegenüber dem einstigen Hotel Grozd steht ein spätgotischer Bildstock aus dem Jahr 1525 mit einer jüngeren Figur des sitzenden Christus. In den Pfeilern am Fuß der alten Brücke über die Mur ist das Radgonaer Wappen eingemauert. Sehenswert ist auch die Kirche des hl. Petrus.
In der Stadt hat das Unternehmen seinen Sitz Radgonske gorice, das in den Radgona-Kapeler Weinbergen über 320 ha Weingärten und in der Stadt einen Keller für 2,6 Millionen Liter Wein besitzt. Am Šlebingerjev breg Nummer 14 gedeiht einer der dicksten und ältesten Weinstöcke Sloweniens. Der Hauptstamm mit einem Umfang von 72 cm besteht aus 4 durch Pfropfung miteinander vereinten Stämmen.
In Radenci und in der Umgebung können Sie einiges an sakralem Erbe besichtigen: Kapelle – Turjanci, Kapelle – Šratovci, Kapelle im Dorfzentrum – Boračeva, Kapelle gegenüber dem Feuerwehrhaus – Hrastje Mota, Bildstock – Paričjak, Marien-Säulenbildstock – Murski Vrh, Kirche der heiligen Maria Magdalena – Kapelski Vrh , Kapelle der heiligen Anna – Park in Radenci, Kursiedlung Kirche der heiligen Kyrill und Method – Radenci, Gubčeva cesta,… in der Stadt befinden sich ebenso einige Gehöfte, in denen Sie sehen können, wie unsere Nachfahren lebten: Gehöft Hrastje Mota 10 – Hrastje Mota, Gehöft Hrašenski Vrh 1 – Hrašenski Vrh, Gehöft Šratovci 13 – Šratovci.
In Ižakovci können Sie die Insel der Liebe und die Büjraši-Tage besuchen, mit der Fähre fahren, sich die Mühlen an der Mur ansehen,… Ižakovci bewahren Kulturgeschichte und Erbe. Sie bieten das Kennenlernen alter Bräuche. Hier begegnen Sie internationaler Kultur, den büjraši, Müllern, Spinnerinnen, Weberinnen, Töpfern, Korbflechtern, Fährleuten, Bäuerinnen, Volksmusikanten und Sängern sowie einem reichen Volksgut.
In Beltinci soll bereits im Mittelalter eine Burg gestanden haben (15. bzw. 14. Jh.). Das heutige Herrenhaus hat trotz historistischer Zutaten sein charakteristisches barockes Aussehen bewahrt. Eine Besonderheit der Burg sind die gewölbten unterirdischen Gänge. Ein Gang verbindet die Burg mit der Kirche, der andere mit dem Burggetreidespeicher – dem Grenar mit eisernen Eingangstüren aus dem Jahr 1754. In den erneuerten Räumen befindet sich ein Trauungssaal, es finden Kulturveranstaltungen, Treffen und Gelegenheitsausstellungen statt. Die Pfarrkirche des hl. Ladislaus in Beltinci ist eines der bedeutendsten Architekturdenkmäler des späten 19. Jahrhunderts im Prekmurje. Das Gebäude entstand bereits 1742, In der Marienkapelle befindet sich die Familiengruft des Geschlechts Zichy. Die Umgebung der Kirche von Beltinci schmückt eine verkleinerte Kopie der Säule des hl. Theodor in Venedig, daneben steht zudem ein venezianischer Brunnen, ein authentisches Stück aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. Die Pfarrkirche des hl. Stephan in Dokležovje Die Kirche wurde 1844 erbaut und hat eine beherrschende Lage auf dem Friedhof mitten im Dorf.
Die Anfänge der evangelischen Kirche in Moravske Toplice reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück, als die Reformatoren Primož Trubar, Jurij Dalmatin, Sebastian Krelj und andere das Fundament der slowenischen Sprache legten. Die Kirche Christi Himmelfahrt in Bogojina erhielt Plečnik als Eingangsvorhalle und nutzte sie für die Empore, das neue Kirchenschiff stützte er auf die berühmte Marmorsäule, von der sich mächtig vier Bögen spannen.. Kenner stellen fest, dass Plečnik in Bogojina ein Gesamtkunstwerk geschaffen hat, in dem die unverkennbaren Akzente des Meisters mit Elementen der lokalen Architektur und des Kunsthandwerks verschmelzen. Die Rotundenkirche des hl. Nikolaus in Selo, das älteste Kunstjuwel, ist von zahlreichen Elementen der Romanik geprägt, die ihre Entstehung ins 13. Jahrhundert stellen.
Zu den Naturdenkmälern von Prosenjakovci gehört der Park beim Herrenhaus Matzenau – einem klassizistischen Herrenhaus vom Beginn des 19. Jahrhunderts. Im Park wachsen einige große Platanen und Gleditschien. Eine Rosskastanienallee betont den Wassergraben am östlichen Rand des Parks. Berühmt ist auch die Košeri – eine Buche mit einem Umfang von 417 cm und einer Höhe von 36 Metern.
Bukovnica-See ist ein künstlicher See, der vom Wasser des gleichnamigen Baches gespeist wird. Aus nordöstlicher Richtung fließt zudem ein kleinerer Bach in den See. Der See entstand als Hochwasserschutzmaßnahme im Zuge von Regulierungsarbeiten an der Ledava und ihren Zuflüssen, bei denen auch das Quellgebiet des Bukovnica-Baches aufgestaut wurde. Der Stausee diente zunächst der Fischzucht, später entwickelten sich auch der Fischfang und das Sportfischen. Anglerisch interessant sind Graskarpfen, Schleie, Karpfen, Güster und Barsch.
In Turnišče befindet sich die bekannte Kirche Maria unter dem Hain. Die Kirche ist außerordentlich reich an Fresken aus dem 14. Jahrhundert, deren Meister Janez Aquila war. Jedes Jahr am 15. August findet das große Kirchweihfest zu Ehren der heiligen Jungfrau Maria unter dem Hain statt. So versammeln sich an diesem Tag rund 10.000 Menschen. Sie ist in zwei Stilen erbaut, gotisch und romanisch, was ihr einen besonderen historischen Wert verleiht. Mitten in Turnišče steht die Kapelle des hl. Antonius von Padua aus dem 18. Jahrhundert sowie zahlreiche Pestsäulen. Besuchen können Sie auch das Schustermuseum, das 1979 eingerichtet wurde, und das Gehöft Kovač, das einen ethnografischen und historischen Einblick in ihre Vergangenheit vereint.
Die Gemeinde Velika Polana ist ein europäisches Storchendorf. In Velika Polana können Sie das Gehöft des großen und anerkannten Schriftstellers besuchen Miško Kranjec. Seine Hofstelle bietet uns seinen Nachlass in papierenem Reichtum zur Besichtigung. Der fruchtbare Schriftsteller, der über 50 Romane, Skizzen und Novellen schrieb, ist allen Slowenen bekannt. Ein bedeutender Ausflugspunkt in Mala Polana am Rand des Polana-Hains ist die Copek-Mühle. Ein bedeutender Punkt aus den Kriegszeiten, als hier der Ausschuss der Befreiungsfront gegründet wurde und der einzige blieb, der vom Feind nie entdeckt wurde. Heute ist das die einzige erhaltene Mühle am Bach Črnec. Der Polana-Hain ist eine Zuflucht für viele bedrohte Pflanzen- und Tierarten von der Roten Liste. Den Weg durch den Wald können wir auf dem Waldlehrpfad im Polana-Hain begehen, der so angelegt ist, dass jeder Besucher eine passende Strecke findet, die er zu gehen bereit ist. Die Kirche des Herzens Jesu in Velika Polana ist die einzige Pfarrkirche in der Diözese Maribor unter 290, die dem Herzen Jesu geweiht ist und im Jahr 1924 erbaut wurde.
In Lendava befindet sich ein Schloss, dessen Grundriss die Form des Buchstabens nachzeichnet. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde es von den damaligen Eigentümern, den adeligen Eszterházys, umgebaut. Mit kräftigen Strebepfeilern, einem interessanten Mansardendach und einem hervorstechenden Turmteil wacht es elegant und doch überzeugend über die Stadt.
Der Thermalweg ist die logische Fortsetzung des österreichischen Thermenradwegs, der auch die Bezeichnung R12 trägt, oder des Weges an der Mur, der Murradweg heißt. Beide enden in Bad Radkersburg.
Sie ist als die wichtigste Radverbindung bzw. "Autobahn" zwischen den Thermenzentren der Region gedacht und verbindet Österreich und Ungarn. Sie ermöglicht ein bequemes und vor allem sicheres Reisen in beide Richtungen und ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für die übrigen Themenwege.
Der Thermalweg ist absichtlich überwiegend eben; nur auf einem kleinen Stück berührt er auch die Hügel des Landschaftsparks Goričko, die Sie auf keinen Fall versäumen dürfen.