Der Beginn ist im Sportpark in Domžale, von wo wir an Podrečje und Dob vorbei nach der Querung der Autobahn nach Gorjuša gelangen, wo wir die Burg Krumperk, die Železna-Höhle und die Museumssammlungen im Höhlenforscherhaus besichtigen können. Den Weg setzen wir mit einer Abfahrt über die Brücke auf eine Schotterstraße Richtung Veselka bis zur Regionalstraße fort, wo man das Sommertheater Studenec besichtigen kann. Den Weg setzen wir Richtung der Dörfer Zalog, Kokošnje, Dole bis Vrhpolje fort. Hier wenden wir uns Richtung Sp. Tuštanj, wo wir die Burg besichtigen können. Es folgt eine leichte Abfahrt und Radfahren durch Dole, Imenje und Videm bis Lukovica, wo man nach einem leichteren Anstieg auf das Brdo die Burg Brdo besichtigen kann – den Geburtsort von Janko Kersnik. Nach einer Pause machen wir uns Richtung Rafolče auf und können uns durch die malerische Landschaft im Dorf Rova Richtung Ruinen der Burg Kolovec wenden, dann aber kehren wir auf demselben Weg bis Rove zurück und kehren durch die besiedelten Gebiete von Radomlje, Količevo und Vir an Šumberk vorbei zum Ausgangspunkt zurück.
Die Stadt Domžale hat 11.000 Einwohner, in der gesamten Gemeinde aber sind es fast dreimal so viele Menschen. Mit ihren ersten Gebäuden reichen sie dort ins 12. Jahrhundert zurück. In einer Höhle auf der Gorjuša nahe Domžale fand man eine rund 15.000 Jahre alte Behausung eines eiszeitlichen Jägers. Durch Domžale fließt die Kamniška Bistrica, auch die anderen Wasserläufe hier ringsum waren reich an Mühlen und Sägen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verdrängte die Strohhutindustrie die Mühlen im Domžaler Gebiet. Domžale und die Umgebung bieten zahlreiche Kulturveranstaltungen. Im Kulturhaus Franc Bernik (das Jugendstilgebäude aus dem Jahr 1910 ist nach den Plänen des Zimmermeisters Ravnikar erbaut) sind auch Werke des einheimischen Bildhauers Franc Ahčin ausgestellt, im Kunstausstellungsraum aber gibt es zeitweilige Malereiausstellungen. In Groblje findet jedes Jahr ein internationales Festival der Kammermusik statt, das Sommerkulturfestival Studenec bietet Theater-, Musik- und andere Veranstaltungen, Anfang Juni ist in Dob ein Treffen der Oberkrainer Komödianten, zu Beginn des Schuljahres sind das Ethno-Rock-Festival (KD Kontrabant) und das Jahrmarkten, die das Volksgut beleben. Die Kirche der hll. Hermagoras und Fortunatus in Groblje – gut erhaltene Fresken des Barockmalers Franc Jelovšek (aus den Jahren 1759 und 1761), über dem Altar der hl. Notburga stellte er auch einen Strohhut und eine Strohgarbe zum Flechten von Zöpfen dar. Für einen Besuch interessant sind auch das Dorf Sveta Trojica mit dem Kirchlein, die gotische Kirche des hl. Leonhard auf der Krtina, die Burg Krumperk und die Höhlen in der Umgebung der Gorjuša.
Berühmt ist die Kirche der hl. Margarethe in Radomlje, die in Urkunden schon im Jahr 1391 erwähnt wird. Bei der Kirche ist der Dorffriedhof mit neuen Aufbahrungshallen und einer alten Totenkammer mit Friedhofskreuz. Vor der Kirche steht eine mit Aufschrifttafel gekennzeichnete, mindestens 200 Jahre alte Linde ( Tilia platyphyllos ) 20 Meter hoch und mit einem Umfang von 565 cm, die zum dendrologischen Erbe Sloweniens zählt. Im Zentrum an der Kreuzung ist eine gestaltete Partisanengrabstätte mit Gedenktafeln der gefallenen Einheimischen und ein Denkmal für die gefallenen Kämpfer – ein Obelisk, ein Werk von Edo Mihevc.Am Haus an der Prešernova cesta 35 ist eine Gedenktafel für den ersten gefallenen Aktivisten Slavko Pavla. Ein Denkmal der Revolution steht auch vor dem Kulturhaus. Auf dem Kolovec steht das 1998 erneuerte Partisanenspital Triglav – Lukas Spital, mit Gedenktafel. Im Zentrum ist noch immer die Königsmühle an der Mlinščica in Betrieb. Im Arboretum Volčji potok sind Parkflächen gestaltet, Tulpenanlagen und über 3000 Arten von Blumen, Sträuchern und Bäumen.
Der Radweg eignet sich für die ganze Familie, denn er hat keinen längeren Anstieg, und auch alle Abfahrten sind für jüngere Radfahrer geeignet. Die Trasse ist fast durchgehend asphaltiert und führt uns über verkehrsarme Straßen.