Das Laibacher Moor am Südrand des Laibacher Beckens ist heute das größte zusammenhängende Moor- und Feuchtgrünland bei uns und eines der wenigen in Europa. Es ist ein Reservat für zahlreiche Vögel sowie andere Tier- und Pflanzenarten wie die Schachbrettblume und die Sumpftulpe. Vor 6000 Jahren, als es hier kleinere Seen gab, errichteten die damaligen Bewohner hier die berühmten Pfahlbausiedlungen – die Pfahlbauten.
Aus der archäologischen Vergangenheit dieses Gebiets stechen vor allem die Einbäume, Tongefäße sowie Werkzeuge aus Knochen und Geweih hervor. Die Landschaft beleben Wäldchen aus Birke und Rotkiefer, Reste des einstigen Hochmoors sowie endlose Baumhecken Wenn sich die geheimnisvollen Moornebel verziehen, sieht man die im Wind schwankenden Wiesengräser.Dann erwachen auch die Sträucher und die Baumkronen zum Leben, in denen zahlreiche Vögel ihre Zuflucht gefunden haben, die Stille der Nacht durchdringen aber die Rufe der Hochzeitsriten der Frösche.