Zu radeln begann ich in Bled und setzte den Weg Richtung Zgornje Gorje fort. Schon auf diesem Teil des Weges gibt es eine recht gute Steigung, gut zum Aufwärmen und zur Vorbereitung auf den Pokljuka-Anstieg. Von Zgornje Gorje an aber beginnt der kurvenreiche Weg Richtung Pokljuka. In Zatrnik werden Sie das einstige Skigebiet bemerken, das leider nach dem Winter nicht in Betrieb ist. Von Zatrnik an werden Sie gar nicht ausruhen, weil Sie erneut Steigungen erwarten. Auf der Höhe dieses Anstiegs gelangen Sie zum Punkt Mrzli Studenec. Von hier an können Sie noch weiter bis zur Kaserne fahren ( es ist ein asphaltierter Weg ) oder umkehren und wieder Richtung Bled hinunterfahren.
In der Nähe von Gorje, etwa 4 km nordwestlich von Bled, entdeckten Jakob Žumer, der Bürgermeister von Gorje, und der Kartograf und Fotograf Benedikt Lergetporer im Februar 1891 die Vintgar-Klamm.
Die Vintgar-Klamm, 1,6 km lang, ist zwischen die senkrechten Wände der Berge Hom und Boršt eingeschnitten, geziert wird sie von der Radovna mit Wasserfällen, Gumpen und Stromschnellen. Der Weg führt über Brücken und die sog. Žumer-Galerien und endet mit einer Brücke über dem mächtigen 16 m hohen Flusswasserfall Šum. Wegen der Naturschönheiten wurde der Vintgar unter die bedeutenderen touristischen Sehenswürdigkeiten Sloweniens eingereiht, und die Zahl der Besucher wächst von Jahr zu Jahr. In einer Richtung des Besuchs der Klamm können Sie die Möglichkeit des “Aussichtsfußwegs” über den Hom bis zur hl. Katharina nutzen (ein historisches Kirchlein und ein wunderschöner Ausblick). Beim Eingang und beim Wasserfall Šum können Sie sich in den Büfetts stärken.
Pokljuka ist eine mit Wald bedeckte hohe Karsthochebene in den Julischen Alpen. Sie ist die größte zusammenhängende Waldfläche im Triglav-Nationalpark. Sie ist 20 km lang und fast ebenso breit. Die Pokljuka ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel, besonders interessant ist die Pokljuka-Klamm, die über dem Tal der Radovna liegt und vom Dorf Krnica nur 1 km, von Gorje 2 km und von Bled 7 km entfernt ist. Sie ist 2 km lang und im malerischsten Teil 40 m tief. in das Kalkgestein hat sie das von den Pokljuka-Gletschern abfließende Wasser eingeschnitten, dessen Rest der heutige Bach Ribščica ist, ein Zufluss der Radovna. Bis zum schönsten mittleren Teil sind Wege für Besucher angelegt.