Den Weg beginnen Sie in Ptuj und radeln am Ptujer See entlang durch Spuhlja, Zabovci und Markovci bis zum Wehr.
Den Weg setzen Sie durch Stojnci fort (Sie queren die Straße Ptuj-Varaždin) Richtung Muretinci, durch Mala vas, Gajevci und Placerovci, und queren noch einmal den Drau-Kanal für das Wasserkraftwerk Formin.
Wenn Sie Richtung Gorišnica fahren, sehen Sie die Kirche der hl. Margarete. In Gorišnica überqueren Sie die Bundesstraße Ptuj-Ormož, und in Zamušani verlassen Sie bereits langsam das Ptujer Feld und treten in die hügelige Welt der Slovenske gorice ein. In Podgorci ist die Kirche des hl. Leonhard zu besichtigen.
Abkürzung: Weniger gut vorbereitete Radfahrer können an der Kreuzung in Podgorci links abbiegen, auf einen um 5 km kürzeren Weg. Dieser führt Sie durch das Tal durch die Ortschaften Bresnica und Lasigovci. Nach dem Anstieg auf den Polenšak können Sie im Gasthaus Šegula rasten oder die Kirche der hl. Maria besichtigen. Radfahrer, die den gesamten Lukar-Weg befahren werden, fahren an der Kreuzung in Podgorci geradeaus und biegen in Sodinci links ab. Sie radeln durch Vičanci und Sejanci bis Savci, wo der Savci-Teich ist, bevölkert von Anglern, Spaziergängern, Läufern und Radfahrern, Sie finden aber auch einen geeigneten Platz für ein Picknick. Den Weg setzen Sie bis Polenšak fort. Wenn Ihre "Mitradler" den kürzeren Weg gewählt haben, warten sie wahrscheinlich im Gasthaus Šegula in unmittelbarer Nähe der Kirche auf dem Polenšak auf Sie. Der anspruchsvollere Teil des Weges liegt schon hinter Ihnen und zuerst fahren Sie auf einer kurvigen Abfahrt bis Hlaponci. Wenn Sie den Fluss Pesnica queren sind Sie wieder auf dem Ptujfeld, diesmal in Dornava – der Hauptstadt der LA1karei. Von Dornava setzen Sie den Weg Richtung Ptuj fort und biegen an der ersten Kreuzung nach der Bahnübersetzung links Richtung Spuhlja ab. Dort empfehlen wir Ihnen die Fahrt auf dem Gehsteig bis zur ersten Kreuzung, wo Sie rechts Richtung Brstje abbiegen. In der Mitte der Ortschaft ist eine Kreuzung, wo Sie links abbiegen und an der ersten Kreuzung rechts am Schloss Ristovec vorbei Richtung Budina, wo Sie sich dem Radweg an der Ormoška cesta anschließen.
Ptuj ist eine Stadt und das Zentrum der Stadtgemeinde Ptuj. Sie ist die älteste dokumentierte Stadt in Slowenien. Sie hat eine reiche Geschichte und ein reiches Kulturerbe. Der Stadtturm, der aus dem Jahr 1976 stammt, ist die mächtigste Architektur der Stadt. Das Rathaus ist das vornehmste Haus am Mestni trg, heute ist es der Sitz der Stadtgemeinde Ptuj. Mitten auf dem Platz steht das Florian-Denkmal, das die Einwohner im J 1745 errichteten. In der Stadt befindet sich auch das 5 m hohe Orpheus-Denkmal, das das größte ist, das in der römischen Provinz Oberpannonien entdeckt wurde. Neben diesen Sehenswürdigkeiten lohnt es sich, das Dominikaner- und das Minoritenkloster, die Kirche des hl. Georg, Ptujska Gora zu besichtigen,….
Die Route führt Sie außerdem durch das Dorf Spuhlja, das von Ptuj 1,5 km entfernt ist, unweit des Dorfes aber liegt auch das bekannte Ptujsko jezero, das durch Aufstauung entstand und sich über 3,5 km2 Fläche ergießt. Im Dorf Spuhlja befindet sich das Haus Štrk, das ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Forschung und Bildung für Ökologen, Ornithologen, Astronomen, Ethnologen und Archäologen ist. Sportlern und Freizeitsportlern bietet es einen Mehrzweckplatz für Basketball, Volleyball und Kleinfeldfußball, Boote zum Rudern auf der Drau, eine Kletterwand für Sportkletterer, Bögen für Bogenschützen und Fahrräder, mit denen sie sich auf Ausflüge begeben können. Die Umgebung eignet sich auch für Wanderungen. Eine Besonderheit des Hauses Štrk ist die Kurent-Werkstatt, denn der Kurent oder Korant, wie ihn die Einheimischen nennen, ist auf dem Ptujsko polje zu Hause.
Das Dorf Zabovci hat ein reiches Erbe in der Baukunst. Eine Dorfsehenswürdigkeit stellt das älteste Haus im pannonischen Stil dar, das Runar-Anwesen genannt. Die Dorfbewohner kümmern sich noch um 3 Dorfkapellen: die Kokot-, die Muhič-, die Matek-Kapelle sowie um das Kreuz, dem einst eine schöne Linde Gesellschaft leistete, jetzt wächst schon eine neue. Im Dorf bewahren sie eifrig die ursprünglichen Faschingsbräuche, denn hier sind die Menschen zu Hause, die von März 1992 bis Februar 2001 10 Fašenk-Feste in Markovci organisierten, alle unter der Schirmherrschaft des Ethnographischen Vereins Korant Markovci.
Markovci und die weitere Umgebung sind als Zentrum der Bewahrung des reichen traditionellen Faschingsgeschehens bekannt und werden schlicht das Land des Korant genannt. Zur Faschingszeit geht es auch in allen umliegenden Dörfern sehr lebhaft zu.
Herrenhaus Muretinci im Ort Muretinci wurde 1542 erbaut und erhielt sein heutiges Aussehen 1632, als es die damaligen Besitzer den Deutschordensrittern von Velika Nedelja überließen, die ihm eine Kapelle anbauten.
Beim Radfahren können Sie an den Hängen der Haloze die berühmte Burg Borl, erbaut im 13. Jh., die mit 3 bis 12 m dicken Mauern wahrscheinlich die mächtigste Festung dieser Art in Slowenien ist.
In der Siedlung Formin können Sie das Wasserkraftwerk nicht verfehlen, das achte und letzte in der Kette der Drau-Kraftwerke in Slowenien.
Die Kirche der hl. Margareta in Gorišnica wurde im Jahr 1391 erbaut und 1854 umgebaut und erweitert. Man vermutet, dass zuvor an ihrer Stelle ein heidnischer Tempel stand.
In Podgorci steht die spätgotische Kirche des hl. Leonhard von 1519, der Säulenbildstock mit Inschrift hinter der Siedlung stammt von 1644.
In die mächtige Marienkirche vom Anfang des 17. Jh. auf der Höhe von Polenšak, genannt "weißes Kirchlein", pilgern vor allem Kranke und Menschen mit Behinderung gerne.
Die letzte Sehenswürdigkeit entlang der Route ist Herrenhaus Dornava, denn es gilt als das bedeutendste weltliche Gebäude des Spätbarocks in Slowenien. Seit dem Bau im Jahr 1435 hat das Schloss viele Eigentümer gewechselt, im letzten Jahrzehnt befand sich darin eine Betreuungseinrichtung, und jetzt wird es gründlich saniert und es wird ein neuer Inhalt für es gesucht. Eine Besichtigung des Schlosses und der Umgebung ist mit örtlichen Führern möglich.
Das Gelände ist im ersten Teil eben; durch die Slovenske gorice verläuft der Weg in den Tälern, es gibt nur einen Anstieg (auf den Polenšak). Wegen der Länge ist es ratsam, bereits "einige Kilometer in den Beinen zu haben".