Den Weg beginnen wir in Bled. Wir fahren die alte Betin-Steigung hinunter, wenn wir zur Brücke kommen, biegen wir bald auf den Radweg ab und fahren bis zur Ampelkreuzung. Hier biegen wir rechts ab, fahren an der Bahnlinie vorbei und geradeaus bis zur ersten Kreuzung. Beim Autohaus Frlic biegen wir links zum Dorf Hraše ab. Weiter gelangen wir zum Dorf Rodine, biegen links zum Dorf Smokuč ab, durch Žirovnica und auf der Hauptstraße bis Jesenice.Wir setzen den Weg auf der Hauptstraße Jesenice – Kr. Gora fort, im Dorf Belca biegen wir auf den Radweg ab und setzen den Weg bis Gozd Martuljek fort. Dort wenden wir und radeln bis zum Dorf Dovje. Dann biegen wir rechts zum Dorf Mojstrana ab. Mitten im Dorf biegen wir beim Wegweiser Richtung Bled ab, wo uns ein etwas längerer und schwererer Anstieg auf den Kosmač-Pass erwartet. Oben ruhen wir uns ein wenig aus, denn es erwartet uns eine 18 % Abfahrt ins Dorf Zgornja Radovna. Dort können wir das Pocar-Gehöft besichtigen, uns im Gasthaus Psnak stärken und durch das malerische Tal der Radovna, durch Krnica und Zgornje Gorje nach Bled zurückkehren.
Die Gemeinde Žirovnica ist voller Kulturdenkmäler. Besuchen können Sie das Gehöft von Matija Čop, von Anton Janša (dem ersten slowenischen Imker), dem auch das Imkereimuseum in Radovljica gewidmet ist, die Pfarrkirche, die Kirche des hl. Martin, die Kirche der hl. Radegundis, die Kirche des hl. Klemens, in Vrba das Gehöft von France Prešeren,….
Gozd Martuljek ist eine langgestreckte Siedlung in der Gemeinde Kranjska Gora. Sie liegt an beiden Ufern der Save Dolinka. Einst hieß der Ort Rute. Die Siedlung gliedert sich in Spodnje Rute, wo die alten Bauernhäuser stehen, und Zgornje Rute. Nach wie vor bedeutend ist die Viehzucht mit Almwirtschaft, der Tourismus entwickelt sich. Hier gibt es das Hotel Špik, einen Campingplatz sowie etliche Ferienheime und -häuschen. Von den Nordhängen der Martuljek-Gruppe fließen die Wasser in den Bach Martuljek, an dem zwei hohe Wasserfälle sind, und knapp unterhalb des Dorfes mündet er in die Save Dolinka. Östlich der Siedlung liegt der zeitweilige Wasserfall Lucifer (auch Mokre Peči genannt). Am Beli potok unter der Kukova špica (2427 m) gibt es zahlreiche kleine Wasserfälle, Skočniki genannt.
Der Weg führt Sie auch durch das Dorf Dovje. Die Pfarrkirche des hl. Michael in Dovje wurde Anfang des 14. Jh. erbaut. Die Stile sind verschieden, sie folgen einander von der Gotik an, denn die Kirche wurde vielfach umgebaut. Die Schmiede Pr’ Katr’ in Dovje wurde mit Hilfe des Programms CRPOV (Ganzheitliches Programm der Entwicklung des ländlichen Raums und der Dorferneuerung) erneuert. Das Geschäft befindet sich im unteren Teil des Gebäudes, im oberen Teil ist eine erneuerte Holzstube aus dem früheren Objekt. Das Denkmal für Jakob Aljaž wurde 1989 zum 100. Jahrestag von Aljaž' Ankunft in Dovje errichtet. In Dovje wirkte er zwischen 1889-1927, bis zu seinem Tod. Neben seiner Tätigkeit als Pfarrer, Komponist (er vertonte ‘Oj Triglav moj dom’) und Sänger war er ein eifriger Bergsteigerfunktionär und Initiator des Baus von Berghütten und Wegen. Seine wohl bekannteste Tat ist der Ankauf des Grundstücks auf dem Gipfel des Triglav von der Gemeinde Dovje im Jahr 1895 auf eigene Kosten. Am 7. August 1895 errichtete er auf dem Berg einen Turm aus dickem verzinktem Blech. Das Museum in Mojstrana eröffnete man 1984 im einstigen Gasthaus Jozl. In der Sammlung ist Material zur Geschichte des Bergsteigens in Slowenien ausgestellt: über die ersten Besteigungen des Triglav, die Gründung und Tätigkeit des Slowenischen Alpenvereins und seiner Zweigstellen, den Bau von Berghütten, den Touristenklub Skala, den Bergrettungsdienst, Jakob Aljaž und die Vorstellung des Triglav-Nationalparks. Das Museum bewahrt auch eine Sammlung alter alpinistischer Ausrüstung, alte Fotografien von Trägern mit Lasten, Gegenstände alten Handwerks… Der Špan-Hof soll der mündlichen Überlieferung nach der älteste in Mojstrana sein. Der Name Špan ist ein häufiger slowenischer Hausname, was auf die bedeutende Funktion des Hausherrn als Ortsvorsteher hinweist. Das Gehöft war eines der reichsten, denn die Familie befasste sich mit dem Fuhrwesen (”furanje”). Das Haus ist ein Beispiel des bäuerlichen Barock, was die Malereien verschiedener Ornamente und die Sonnenuhr an der Fassade aus dem Jahr 1747 zeigen.
Zgornja Radovna ist ein Streudorf an der Radovna zwischen Krma und Krnica. Das Pocar-Gehöft wurde an einem wohlüberlegt gewählten Standort errichtet: an dem Weg, den man über den Hof des Gehöfts führte. Die dominanten Bauten waren das Wohnhaus und ein großes Wirtschaftsgebäude mit angelehntem Holzschuppen und einem kleineren Stall für Kleinvieh, ein kleinerer Schweinestall, ein Wagenschuppen und eine gestreckte Heuharfe. Die Gebäude waren überwiegend aus Holz, ausnahmslos alle waren mit Schindeln oder Brettern gedeckt. Das gemauerte ebenerdige Wohngebäude, mit der Jahreszahl 1755 auf einem Deckenbalken datiert, ist das älteste datierte Haus im oberen Save-Teil des Triglav-Nationalparks. Das Haus hat einen traditionellen, bewegten Grundriss, der von der zentralen Vorhalle ausgeht. Im Gehöft ist ein Museum, im Wirtschaftsgebäude einer der Informationspunkte des Parks, der im Sommer regelmäßig geöffnet ist.
In der Nähe von Gorje, etwa 4 km nordwestlich von Bled, entdeckten Jakob Žumer, der Bürgermeister von Gorje, und der Kartograf und Fotograf Benedikt Lergetporer im Februar 1891 die Vintgar-Klamm.
Die Vintgar-Klamm, 1,6 km lang, ist zwischen die senkrechten Wände der Berge Hom und Boršt eingeschnitten, und sie schmückt die Radovna mit Wasserfällen, Gumpen und Stromschnellen. Der Weg führt über Brücken und die sog. Žumer-Galerien und endet mit einer Brücke über dem mächtigen 16 m hohen Flusswasserfall Šum. Wegen ihrer Naturschönheiten wurde die Vintgar-Klamm zu den bedeutenderen touristischen Sehenswürdigkeiten Sloweniens gezählt, und die Zahl der Besucher wächst von Jahr zu Jahr. In eine Richtung des Klammbesuchs können Sie die Möglichkeit des “Aussichtsfußwegs” über den Hom zur hl. Katharina nutzen (ein historisches Kirchlein und ein wunderschöner Ausblick). Am Eingang und beim Wasserfall Šum können Sie sich in den Buffets stärken.