Von Žetale steigen Sie gleich zu Beginn nach der Abzweigung nach rechts beim Gemeindegebäude zunächst 2 km bis Čermožiše an, dann fahren Sie sofort schnell hinunter, und die sanfte Abfahrt setzt sich bis Naraplje auf einer löchrigen Straße fort, die wie geschaffen ist als Vorbereitung auf ein anspruchsvolles Abenteuer, das sich nur für Mountainbikes eignet, die gut vorbereitete Radfahrer beherrschen. In Naraplje biegen Sie scharf links ab und stehen schon am Fuß des sechs Kilometer langen Anstiegs auf die Jelovice. Wenn Ihnen scheint, dass das Radfahren immer schwerer wird, ist das nicht nur ein Mangel an Kondition, denn die Neigung nimmt zum Gipfel hin zu. Der Kampf mit dem Anstieg ist schöner, weil sich schon unterwegs schöne Blicke auf die umliegenden Orte auftun, vor allem auf die Ptujska Gora und das Draufeld. Oben können Sie die Kirche des hl. Wolfgang besichtigen oder ein Fußballspiel austragen, doch ist es an dieser Stelle nicht ratsam, Energie zu verschwenden. Nach der obligatorischen Rast kommen die Mountainbiker auf ihre Rechnung, denn es folgt eine Abfahrt auf Schotter. Die lange Abfahrt endet bei der Ankunft auf einer Asphaltstraße, die Sie nur queren, und Sie steigen Richtung Kupčinji Vrh auf. Von ihm fahren wir auf einer recht schlechten Schotterstraße hinunter und biegen am Ende der Abfahrt links ab und erreichen nach kurzer Fahrt durch das Tal die Ortschaft Čermožiše. Liebhaber steiler Anstiege können sich auf die Donačka gora auf einem kürzeren Weg begeben, wenn Sie den Markierungen des Haloze-Bergwegs folgen. Die Übrigen begien in der Ortschaft links ab und wenden sich durch das Tal Richtung Žetale. Wem der Weg schon die Kräfte genommen hat, der kann bei 22 km in Podgora nur noch nach Žetale hinunterfahren, die Übrigen aber biegen rechts ab und setzen den Weg Richtung Medgorje und durch den Donačka-Urwald bis zum höchsten Punkt des Bergwegs fort – dem Rudi-Haus unter der Donačka gora (592 m Seehöhe). Nach einem Halt an dem Punkt, an dem sich Radfahrer, Bergsteiger, Gleitschirmflieger und viele andere Liebhaber von Sport und Natur treffen, fahren Sie auf Asphalt zum Kirchlein des hl. Donatus hinunter, und es folgt noch eine Adrenalinabfahrt durch Wald und Schotter bis Vrh. Für die Rückkehr nach Žetale biegen Sie links ab und fahren auf der asphaltierten Regionalstraße Rogatec-Podlehnik zu ihnen hinunter.
Der Bergweg ist für sehr gut (!) vorbereitete Mountainbiker gedacht. Die Besiedlung ist sehr dünn, die Erreichbarkeit mit dem Auto auf bestimmten Abschnitten unmöglich, daher ist es ratsam, Grundwerkzeug für die Fahrradreparatur mitzuführen (irgendeinen Schlüssel, einen Ersatzschlauch…). Wenn Sie sich nicht an den markierten Weg halten, kann es Ihnen recht schnell passieren, dass Sie keine Ahnung haben, wo Sie sind.
Tipp: In den Haloze gibt es reichlich Gelände, das sich für Mountainbiking eignet. Eine Möglichkeit ist der markierte Haloze-Bergweg. Seien Sie abenteuerlustig; die Orientierung zu verlieren ist völlig normal.
Mountainbiker, guten Tag! Die Natur, durch die Sie radeln, ist nahezu unberührt, und auch die Menschen, die dort leben, sind ihr sehr verbunden. Oben am Anstieg auf die Jelovice ist ein sehr geeigneter Platz für eine Rast. Sportliche Aktivitäten können Sie auf dem Sportplatz ausbauen, für "Kulturmenschen" steht die Besichtigung der Filialkirche des hl. Wolfgang aus dem Jahr 1649 zur Verfügung. Sehr schön sind auch die Blicke Richtung Drau- und Ptujfeld, die viele während des Anstiegs übersehen. Der nächste Gipfel, die Donačka gora mit 895 Metern Seehöhe, ist der höchste Gipfel des gesamten Radnetzes. Und auch den Namen Berg verdient sie als einzige, denn sie hat die Merkmale eines echten Berges: felsige Wände, einen scharfen Grat und eine charakteristische, von weitem erkennbare Gestalt – von Žetale oder Rogatec sieht sie wie ein spitzer Gipfel aus, vom Draufeld wie ein umgedrehter Trog. Der Weg führt zwar am Rudi-Haus vorbei,auf den Gipfel führt jedoch ein Waldbergweg. Im Haus können Sie etwas trinken, dass sich auch etwas für den Hunger bekommen. Die Donačka gora ist auch aus biologischer Sicht interessant. Der Buchenwald ist als Landschaftspark unter dem Namen Donačka-Urwald geschützt, auf dem Grat und den sonnseitigen Hängen finden Sie seltene Tier- und Pflanzenarten, darunter Juvans Hauswurz, die bisher nirgendwo sonst gesehen wurde. In Kupčinji Vrh steht die Kirche des hl. Hermagoras aus dem 15. Jh., in der Vergangenheit ein viel besuchter Wallfahrtsweg, auf der anderen Seite der Donačka gora stehen hingegen die kleineren Kirchen des hl. Donatus und, nicht weit weiter, des hl. Georg. Nahe dem Ausgangs- und Endpunkt in Žetale steht auf einem Hügel die Kirche des hl. Michael, erstmals 1357 erwähnt. Das heutige Gebäude stammt aus dem 15. Jh., die Sakristei und der Glockenturm hingegen aus dem 17.Jh. Erneuert wurde sie 1995. Unter der Kirche liegt die gleichnamige Kapelle, unzählige Kapellen gibt es zudem im Ort und seiner Umgebung.