Vom Pfadfinderzentrum Marindol biegen wir rechts ab und machen uns durch Adlešiči, Dolenjci und Tribuče auf nach Črnomelj (16 km). Nach der Besichtigung von Črnomelj folgen wir dem Wegweiser nach Ljubljana; an der Zigeunersiedlung vorbei kommen wir nach 2.5 km nach Lokve. Ein Wegweiser weist uns rechts zum Denkmal für Franc Rozman – Stane, das gut 500 m von der Hauptstraße entfernt ist. Wir kehren zur Hauptstraße zurück, und nach 300 m weist uns ein Wegweiser Richtung Mithräum. Bis zum Dorf Rožanec sind es 700 m; im Dorf weist uns ein Wegweiser den Hang hinauf und über die Bahnlinie zum Mithräum (600 m). Bis zum Kirchlein des hl. Georg sind es 250 m. Wir kehren auf demselben Weg zur Hauptstraße zurück. Wir setzen den Weg bis zur Kreuzung fort (2.1 km), wo die Abzweigung nach Semič ist. Hier biegen wir rechts ab, nach 1.6 km biegen wir an einer Kreuzung wieder links ab, und nach 200 m gelangen wir zum Kirchlein des hl. Rochus. Wir setzen den Weg durch die Dörfer Brezje pri Vinjem Vrhu und Vinji Vrh fort, und wenn wir nach 3.4 km zu einer Kreuzung kommen, biegen wir links ab, und nach 100 m weist uns ein Wegweiser wieder links zum Dorf Krupa (500 m ). Wenn wir ins Dorf kommen, weist uns ein Wegweiser rechts den Hang hinab (200 m) zur Quelle der Krupa. Wir kehren auf demselben Weg zurück und biegen an der Kreuzung gegenüber dem Feuerwehrhaus (500 m aus Krupa) links ab. Durch Stranska Vas gelangen wir nach 2.8 km nach Klošter. Von dort bis Gradac ist es noch 1 km. In Gradac biegen wir links ab, und nach 2.2 km ist die Abzweigung nach Podzemelj. Von Podzemelj führt uns der Weg durch Krasinec und Griblje bis zur Kreuzung in Dolenjci (9.4 km). In Dolenjci biegen wir links Richtung Adlešiči ab und kehren nach 7 km zurück ins Pfadfinderzentrum Marindol.
Autor:Klemen Markelj
Vom Pfadfinderhaus machen wir uns rechts Richtung Adlešiči und Črnomelj auf. Wenn wir nach Črnomelj kommen, halten wir an und spazieren durch den alten Stadtkern. Besichtigen können wir das Malerič-Haus – das Haus der Handwerker der Bela krajina, in der Burg von Črnomelj das Stadtmuseum. Samstagvormittags ist der Keller von Črnomelj geöffnet, wo wir erstklassige Weine der Bela krajina probieren können. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Ljubljana . Wenn wir nach Lokve radeln, weist uns ein Wegweiser rechts zum Denkmal, das Franc Rozman – Stane gewidmet ist, dem Kommandanten des Hauptstabs der slowenischen Partisanenarmee, der in der Nähe des Dorfes 1944 tödlich verunglückte. Von Lokve fahren wir weiter Richtung Semič, und nach etwa 200 Metern weist uns ein Wegweiser links Richtung Dorf Rožanec.In der Nähe des Dorfes verbirgt sich ein Mithräum, ein einstiges heidnisches Heiligtum, zu dem uns ein markierter Weg führt. Das Mithräum ist ein Reliefbild des persischen Sonnengottes Mithras mit Begleitern, der einen Stier tötet. Das Bild ist in eine senkrechte Wand an der Westseite der ovalen Doline Judovje gemeißelt. Bei Grabungen beim Denkmal entdeckte man eine Kulturschicht aus dem 2. – 4. Jahrhundert. Reste von Keramik und einer Feuerstelle bestätigten die Vermutung, dass hier Opferfeiern abgehalten wurden. Über dem Mithräum steht die Kirche des hl. Georg, die eine Glocke mit der Jahreszahl 1609 hat. Wir setzen den Weg zurück zur Hauptstraße fort. Auf der Straße fahren wir bis zur Kreuzung, wo uns ein Wegweiser Richtung Semič weist. Hier biegen wir rechts ab und fahren auf der Straße bis zur Abzweigung nach Vinji vrh, wo wir wieder rechts abbiegen. Im Dorf Vinji vrh pri Semiču ist die Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit sehenswert, die 1647 erbaut wurde. Wir setzen das Radfahren Richtung Kreuzung fort, wo wir Richtung Moverna vas abbiegen. Die Siedlung steht auf einem natürlich geschützten Sporn über der Krupa. Grabungen bestätigten die Besiedlung des Raums bereits in der Kupferzeit. Dann kehren wir ins Nachbardorf Krupa zurück, wo wir die nach Wasserfülle größte Quelle der Krupa besichtigen können, die unter einer 30 m hohen Wand hervortritt. Unweit davon sind die Reste der mächtigen Burg Krupa. Die Burg hatte viereckige Türme und einen stöckigen Arkadenhof. Die Burg wurde 1942 niedergebrannt. Wir müssen zur Kreuzung zurück, wo wir nach Moverna vas abgebogen sind. Wir setzen das Radfahren durch Stranska vas Richtung Gradac fort. Vor Gradac liegt der Zusammenfluss der Flüsse Krupa und Lahinja, an dem ein Franziskanerkloster stand, das dem Ort Klošter auch den Namen gab. Dort steht heute die Marienkirche. Das Kloster gründeten Franziskaner, die vor den Türken aus Bosnien geflohen waren. Die Siedlung Gradac erhielt ihren Namen von der Burg, die in der Flussschleife der Lahinja stand. Die Burg wird erstmals 1326 erwähnt, ihr heutiges klassizistisches Aussehen erhielt sie nach dem Umbau im 19. Jahrhundert. Im Burgpark ist eine interessante Gruft mit steinernem Sarkophag. Von Gradac setzen wir den Weg Richtung Podzemelj fort, wo wir an der Kreuzung Richtung Adlešiči abbiegen. Podzemelj ist ein Ort, erstmals 1279 erwähnt, unter dem Aussichtshügel Kučar (222 m) . Der Hügel war schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, davon zeugen die ausgegrabenen Reste von Wällen auf dem südlichen Gipfel des Hügels. Auf dem nördlichen Gipfel entdeckte man auch einen spätantiken Siedlungskomplex aus dem 5. – 6. Jahrhundert mit Kirche, Taufkapelle und mehreren Wohngebäuden. Diese spätantike Siedlung war in der Antike von einer Mauer umgeben. Am Fuß des Hügels entdeckte man mehrere Hügelgräber und Grabstätten aus der älteren und jüngeren Steinzeit. In der Nähe sind ein Sportflugplatz, ein Campingplatz und ein Badeplatz. Wir setzen das Radfahren durch Krasinec und Griblje fort.In der Umgebung beider Dörfer richteten die Partisanen im 2. Weltkrieg mehrere Startbahnen ein, damit ihnen die Alliierten mit Flugzeugen Hilfe bringen und Verwundete abtransportieren konnten. Am Weg haben wir mehrere Möglichkeiten zum Baden in der Kolpa. Die Badeplätze sind in Krasinec, in Griblje und in Fučkovci. An der Kreuzung in Dolenjci biegen wir Richtung Adlešiči ab und schließen so den Kreis und kehren nach Marindol zurück.
Autor:Klemen Markelj