Kozina
Straßenradfahren, Radfahren

Von Oberkrain ans Meer

Länge des Weges:293 km
Dauer des Weges:12:00:00
Schwierigkeit:hard
Untergrund:asphalt
Wegtyp:road
Attraktivität:high
Befahrbarkeit:100%
Anstieg:medium
Abfahrt:easy

Von Lesce brechen wir nach Ljubljana auf dem Weg "Schnell nach Grosuplje" auf Am Ende der Prušnikova cesta fahren wir geradeaus über die Celovška cesta auf die Straße nach Pržanj. Am Ende der Vorrangstraßen fahren wir geradeaus oder rechts bis Stranska vas weiter. In Dobrova biegen wir links ab und am Kreisverkehr wieder links. In Razori biegen wir rechts Richtung Brezovica ab. Von dort fahren wir an (auf) der Hauptstraße Ljubljana – Logatec weiter. In Logatec fahren wir geradeaus, in Kalce aber biegen wir links Richtung Postojna ab. Auf der Hauptstraße folgen wir den Hinweisen nach Koper durch Senožeče, Divača. Die Tafel nach Kačiče, Rodik weist die Radfahrer von der Hauptstraße links auf eine Nebenstraße bis Kozina. An der ersten Kreuzung in Kozina fahren wir geradeaus, dann aber links Richtung Koper auf der Hauptstraße durch Črni Kal. Hinter Črni Kal biegen wir links Richtung Gračišče, Buzet ab. Wir folgen den Tafeln nach Gračišče bis zum Ort Kubed, wo wir rechts abbiegen. Vor dem Friedhof biegen wir links ab und fahren in die Steigung weiter. Oben biegen wir rechts ab und fahren auf der Hauptstraße bis Sv. Anton weiter. Dort weist die Tafel nach Marezige nach links. Durch Marezige fahren wir geradeaus. An der Doppelkreuzung in Babiči fällt zuerst links die Straße ab, wir fahren nach der Bushaltestelle links in die Steigung weiter. Vor Pomjan tut sich ein schöner Blick auf Koper und die Umgebung auf. Wir fahren geradeaus durch Pomjan bis zur Kreuzung in Šmarje weiter, wo die Tafel nach Sv. Peter nach links weist. Wir folgen den Tafeln nach Nova vas, Sv. Peter. In Sv. Peter fahren wir geradeaus und fahren ins Tal der Dragonja hinunter. Im Ort Dragonja biegen wir links Richtung Sečovlje ab. Knapp vor der schmalen Brücke beim Grenzübergang Sečovlje biegen wir rechts auf den Radweg bis Sečovlje ab. Von dort fahren wir auf der Hauptstraße bis Portorož weiter. Von Portorož fahren wir am Hotel Metropol und dem Spielkasino vorbei bis zum Radweg 931601 weiter und weiter durch den 550m langen beleuchteten Tunnel der einstigen Schmalspurbahn bis Strunjan. Von Strunjan fahren wir auf der Hauptstraße Richtung Koper weiter. Von der Hauptstraße biegen wir links durch Izola ab, dann aber an der Küste bis Koper. Auf dem Radweg fahren wir durch koper, weiter aber Richtung Bertoki. Bei Bertoki biegen wir links auf den Radweg D-8 (Koper – Triest) ab und folgen den Markierungen bis zum Grenzübergang Škofije. Wir fahren auf der Hauptstraße Richtung Triest durch einen Tunnel weiter. Vor der Autobahn auf Stützen weisen die Tafeln nach Slowenien und ins Zentrum von Triest nach rechts, wir aber fahren geradeaus unter der Autobahn und dann links. Auf der Hauptstraße fahren wir geradeaus weiter, durch den nächsten Tunnel. Gleich nach dem Tunnel biegen wir links ab und fahren geradeaus am Bahnhof vorbei weiter und weiter an der Küste. Aus Triest fahren wir auf der Hauptstraße an der Küste durch Sistiana (Sesljan), an Duino (Devin) vorbei bis San Giovanni (Štivan), wo wir rechts Richtung Gorizia (Gorica) abbiegen. In Gorizia fahren wir an der Staatsgrenze bis zum Grenzübergang Nova Gorica. Links vom Grenzübergang ist der Bahnhof, wo wir in den Zug (2 Stunden) bis Bled steigen. Vom Bahnhof Bled kehren wir am See vorbei nach Lesce zurück.


Ein Teil der Strecke verläuft auf der Parenzana, einer ehemaligen Schmalspurbahnstrecke. Für die Rückfahrt von Nova Gorica nach Bled nutzen wir den Zug, daher müssen wir uns zeitlich nach dem Fahrplan richten.

 

Nicht weit von Dobrova befindet sich das Herrenhaus von Polhov Gradec. Archäologische Funde datieren den Beginn des Baus in die Zeit des 14. und 15. Jahrhunderts. Sein heutiges barockes Aussehen erhielt das Herrenhaus im 18. bzw. zu Beginn des 19. Jahrhunderts. In ihm lebte im 19. Jahrhundert Graf Blagaj, ein Aufklärer, Mäzen der Kunst und Botaniker, nach dem die geschützte Pflanzenart Blagays Seidelbast benannt ist. Der Park, den eine Mauer umgibt, erhielt in dieser Zeit die regelmäßige französische geometrische Form. Eine Besonderheit des Burghofes ist der Neptunbrunnen. Der Brunnen mit Neptun auf der mittleren Säule und vier Nymphen trägt das Wappen der Herren von Polhov Gradec und wird in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts datiert.

Logatec war eine Fuhrmannssiedlung, was sich noch heute in der Architektur der großen Straßengehöfte ausdrückt. Heute kann man in Logatec innerkrainische Dorf-Markt- und Sakralarchitektur bewundern. Das reiche Bauerbe stellen das Herrenhaus in Gornji Logatec sowie mehrere gut erhaltene Straßengehöfte und Wirtschaftsgebäude dar.

Auf dem Weg über Postojna können Sie einige Naturdenkmäler besichtigen: die weltberühmte Höhle von Postojna, die Pivka-Höhle und die Schwarze Höhle, die Höhle unter der Burg Predjama,… Einige Kilometer vom Eingang der Höhle von Postojna entfernt befindet sich eines der malerischsten Bauwerke; mitten in einer 123 m hohen Felswand hängt buchstäblich die Burg Predjama – mit drei, vier Stockwerken. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Festung erst Ende des 16. Jh.

Divača ist eine mittelgroße urbanisierte Haufensiedlung, die das wichtigste Verkehrszentrum auf dem Karst und der Sitz der Gemeinde Divača ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich das Bild des Ortes stark, es entstanden zahlreiche neue Häuser. Der Ort verlor sein bäuerliches Aussehen und hat zahlreiche zentrale Funktionen. Im nordöstlichen Teil des Ortes steht die Pfarrkirche des hl. Antonius des Einsiedlers aus dem Jahr 1603. Ein Beispiel der Karstarchitektur ist das gut erhaltene Škratelj-Haus aus dem 17. Jahrhundert. In der Umgebung gibt es zahlreiche Karsthöhlen und Einsturzdolinen, die den unterirdischen Lauf des Flusses Reka andeuten, nachdem er die Höhlen von Škocjan verlassen hat. Am bekanntesten sind die Kačna jama und die Divaška jama. In Divača wurden die erste slowenische Filmschauspielerin Ida Kravanja – Ita Rina und der Mathematiker Alojzij Vadnal geboren.

Črni Kal ist eine Ortschaft, die am Karstrand liegt. Im nahegelegenen Steinbruch wurden eine ins Paläolithikum datierte prähistorische Axt und eine bronzene Statuette der Göttin Juno aus der Römerzeit entdeckt. Es besteht auch die Meinung, dass hier auch der Sarkophag des Königs der Roxolanen und Sarmaten Rasparaganus gefunden wurde, der sich heute Pulaer Museum befindet. Am Felsrand über dem Dorf befinden sich die Reste einer alten Burg aus dem 11. Jahrhundert, die der istrische Markgraf Ulrik I. errichten ließ, mit der Absicht, die Straße aus dem Tal der Rižana ins Landesinnere zu beherrschen. Im Dorf steht die Kirche des heiligen Valentin, deren Besonderheit ein geneigter Glockenturm ist. Bedeutenden architektonischen Wert hat das Benko-Haus, erbaut im Jahr 1489, und es ist das älteste ländliche Haus in der Gemeinde Koper.

Die Salinen von Sečovlje waren einst die größten in diesem Gebiet. Heute sind die Salinen aufgelassen und zu einem Naturreservat für Vögel geworden. Im Jahr 1989 wurden sie zum Landschaftspark erklärt. Die Salinen von Sečovlje zählen zu den Ramsar-Feuchtgebieten Sloweniens (küstennahes und anthropogenes Feuchtgebiet). Das Ramsar-Gebiet der Salinen von Sečovlje umfasst 650 Hektar an der Mündung des Flusses Dragonja.

Das Zentrum von Bertoki entwickelte sich in der Umgebung der barocken Pfarrkirche, die Maria Himmelfahrt geweiht ist. Neben der Kirche steht ein großes Gebäude, in dem sich zur Zeit der Republik Venedig ein Militärspital befand. Nach deren Untergang im Jahr 1797 war hier die Sommerresidenz der Koperer Adelsfamilien, die in der Umgebung von Bertoki und der heutigen Prade ihre Besitzungen hatten. Von damals haben sich bis heute die bürgerlichen Sommervillen erhalten. Im alten Teil von Bertoki befindet sich ein alter und ungewöhnlicher Brunnen, (lavatoio) aus Ziegeln gemauert. In Bertoki steht im Grünen und in der Stille ein Denkmal des Volksbefreiungskampfes. Den Teil von Bertoki Richtung Hafen Koper und Meer nennen die Einheimischen Bonifika. Hier befanden sich bis zum Ersten Weltkrieg Salinen. Seit 1998 ist dieser Teil jedoch zum Naturreservat Škocjanski zatok erklärt.

 

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