Die Tour können wir in Hrpelje pri Kozini beginnen, wo auch die Abzweigung der Straße auf den Slavnik ist. Die ersten paar Meter ist die Straße asphaltiert, dann folgt eine verhältnismäßig schöne Schotterstraße bis zum Gipfel. Der Anstieg ist, außer auf einigen kurzen Abschnitten, mittelschwer und navigatorisch nicht anspruchsvoll, denn auf dem gesamten 11 km langen Straßenabschnitt sind nur zwei größere Abzweigungen, die aber sehr gut mit Hinweisen auf den Slavnik ausgestattet sind. Der erste Blick Richtung Meer öffnet sich uns erst auf dem Sattel unter der benachbarten Grmadi, doch sind dafür der Blick vom Gipfel und die Berghütte auf dem Gipfel die wahre Belohnung für die aufgewendete Mühe. Der kurze Anstieg direkt auf den Gipfel ist ebenso Pflicht denn bei klarem Wetter öffnet sich ein 360 Grad-Blick. Für die Erkennbarkeit der Gipfel in der Ferne sorgt eine Tafel mit eingezeichneten Richtungen und Gipfelnamen. Die ABFAHRT beginnen wir natürlich bei der Hütte geradeaus Richtung Westen und fahren auf der Straße bis zum Ausgangspunkt weiter. Möglich sind natürlich auch andere Varianten. Die erste ist von der Hütte auf dem Weg Richtung SO und dann auf einen schlechten Karrenweg der auf den Sattel unter der Grmada führt. Die zweite, anspruchsvollere Variante beginnt ein wenig unter der Tafel für den Naturpark Slavnik. Hier biegen wir von der Straße links auf einen Karrenweg Richtung Dorf Podgorje ab und fahren so auf einem zeitweise zerfurchten Karrenweg auf der Südseite hinunter. Aus dem Dorf fahren wir auf der Straße an der Bahn entlang bis zum Ausgangspunkt weiter. Natürlich muss man für eine schönere Mountainbike-Abfahrt auch Steuer zahlen und Richtung Ausgangspunkt noch ein wenig ansteigen.
Empfehlenswert sind ein Mountainbike und natürlich die gesamte übrige Radausrüstung(Helm, Handschuhe, Rucksack mit Ersatzkleidung,…) Auf dem Weg zum Gipfel habe ich kein Wasser gesehen, obwohl die Tour nicht zu lang ist, empfehle ich ausreichend Wasser zumindest bis zum Gipfel. Auf dem Gipfel bei der Hütte ist die Lage ganz anders!
Eine schöne, vor allem auf dem Gipfel aussichtsreiche Tour, die auf einer verhältnismäßig guten Schotterstraße verläuft. Die Tour selbst kann bei Bedarf auch verlängert werden, bis hin zur Burg Socerb, womit wir eine wirklich beneidenswerte Tagestour bekommen. Da in diesen Gegenden ein starker Wettereinfluss vom Meer spürbar ist, eignet sich die Tour für Winter- und Frühfrühlingstage.
Eine schöne Tour, vor allem im Winter oder Frühjahr, auf Sloweniens letzten Tausender, mit schönen Ausblicken über das slowenische Küstenland und Richtung Nanos.