Den Weg habe ich bei den Becken der Aqualuna begonnen und ihn auf der Hauptstraße bis zum Wegweiser nach Vonarje fortgesetzt. Von dort setzen wir den Weg auf der Lokalstraße nach Rogaška Slatina fort. Der Weg ist nicht anspruchsvoll, es erwartet uns die eine oder andere kleinere Steigung und Abfahrt. Nach etwa 1 km biegen wir links ab (vor dem Teich) und steigen auf gar nicht gutem Schotter bis zur Kirche Sv.Ema an. Willkommen sind auch eine Rast und die Besichtigung des Kirchleins. Den Weg setzen wir auf der anderen Seite des Berges abwärts fort. Die Abfahrt ist sehr steil, deshalb müssen wir vorsichtig sein.
Wenn wir zum Bahnübergang kommen, biegen wir links auf die Hauptstraße nach Podčetrtek ab und fahren an Olimje vorbei . An der nächsten Kreuzung und Tankstelle biegen wir rechts und gleich danach links zum Dorf Olimje ab. Unterhalb des Dorfes Olimje biegen wir links ab, fahren am Golfplatz vorbei und biegen vor dem Brückchen erneut links zum Dorf Virštanj ab.
Nach 3 km – 11% Anstieg schnaufen wir uns auf den Gipfel. Vor uns öffnet sich ein wunderschöner Blick auf die herrliche Landschaft. Dann gelangen wir über eine steile Abfahrt zurück zu den Dörfern Sela und Golobinjek , wo wir links abbiegen und wieder auf die Hauptstraße an der Therme Olimje vorbei, und so kommen wir zurück zur Aqualuna.
Podčetrtek ist eine alte Siedlung, die unterschiedlich benannt wurde. In den Archiven wurde sie zu Beginn des 10. Jahrhunderts nachgewiesen. Von ihrer Geschichte zeugt auch der mächtige Burg Podčetrtek, die eine echte landschaftliche und historische Sehenswürdigkeit ist. Burg Olimje steht auf flach geneigtem Gelände in der Ortschaft Olimje bei Podčetrtek. Hier war schon ab dem Jahr 1208 ein Gurker Lehen bezeugt, doch wird der Hof als Zentrum des Besitzes erst 1436 erwähnt. Bei der Vermögensschätzung im Jahr 1542 wird ein Turm erwähnt – Turm zu Wollimel. Das neue Schloss erbaute im Jahr 1500 (Jahreszahl am Portal) Hans Tattenbach. Es hatte vier Trakte, einen inneren Arkadenhof und an den Ecken vier runde Wehrtürme. Heute ist es etwas umgebaut, erhalten sind aber noch zwei Trakte mit drei Türmen. Im Jahr 1675 baute man ihm die Marienkirche an, 1974 beschädigte die Kirche ein Erdbeben schwer. Im Schloss befindet sich die 3. älteste Apotheke der Welt. Wenn Sie Olimje besuchen dürfen Sie die übrigen Sehenswürdigkeiten des Ortes nicht versäumen. Weiter vom Kloster Olimje ist der Jelenov Greben, wo auf einer riesigen Ranch Hirsche weiden. In einer Entfernung von 3 km vom Markt Olimje ist das »Land der Märchen und der Fantasie«, wo Märchenwesen wohnen. Das Dorf Olimje hat noch drei interessante Standorte einer ist die Brauerei und Bierstube Haler sowie der Agolf mit dem Gasthaus Amon. und Haustiere mit einem Strauß, und in unmittelbarer Nähe der Burg Olimje steht die Schokoladenboutique Syncerus, in der Sie sich etwas Süßes gönnen können.
Sie fahren an der Kirche der hl. Emma vorbei, die auf dem gleichnamigen Hügel liegt. Die richtig geostete Wallfahrtskirche besteht aus einem prismatischen Glockenturm mit Pyramidendach, einem rechteckigen Schiff, einem schmaleren und niedrigeren, dreiseitig geschlossenen Presbyterium, zwei Kapellen und, an der Nordseite des Presbyteriums, einer Sakristei.
Das Dorf Virštanj wird erstmals im Jahr 1275 erwähnt, als Vierstein. Es kündet den Namen nach den vier Steinen, die Virštanj, das damalige Vierstein, gegen vier benachbarte Grafschaften abgrenzten: Olimje, Žusem, Pilštanj. Im Jahr 1578 war das Gut im Besitz des Weinbauern Anton Gernezi. In dieser Zeit war hier ein großer Weinkeller, erbaut um das Jahr 1620, der sich bis heute erhalten hat. Er gehörte der Familie Stephan Reisings, die seinerzeit Eigentümer der nahen Burg Plištanj waren. Dieses Gebäude steht bis heute in Virštanj, in ihm aber wurde ein Wappen gefunden, das in die Wände des Kellers eingemauert war, und auf ihm ist der Name des zuvor erwähnten Štefan Reising eingemeißelt Ebenso steht bis heute in Virštanj ein größeres ebenerdiges Gebäude, die sogenannte »Banovina«. Das Gebäude schmückt ein Anbau nach Westen, ein Portal aus dem Jahr 1831. Einst war in diesem Gebäude ein Ritterkeller – genannt der »Ritterkeller«, der den Grafen von Cilli gehörte und älter ist als das Gebäude selbst. Das Gebäude mit dem benachbarten Bau ist ein Beispiel außerordentlich reicher bäuerlich-gastwirtschaftlicher Architektur aus der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts. Der Weinkeller hat ein reiches Steinportal in Biedermeierformen aus dem Jahr 1847.