Ig
Cestno kolesarjenje, Kolesarjenje, Vsa Doživetja

Ig-Želimlje-Ig

Länge des Weges:16 km
Dauer des Weges:01:40:00
Schwierigkeit:medium
Untergrund:asphalt
Wegtyp:road
Attraktivität:high
Befahrbarkeit:100%
Anstieg:medium
Abfahrt:hard

Es handelt sich um eine Rundverbindung von Ig Richtung Želimlje über Škrilje und Golo und dann durch das Želimlje-Tal zurück. Von Ig wenden wir uns Richtung Krušček. Dieser Teil des Weges steigt an, der Untergrund ist Asphalt. Bei einer möglichen Rast an den Aussichtspunkten können wir das Laibacher Moor beobachten, besonders attraktiv ist der Blick links auf Dobravica mit der Kirche des hl. Gregor. Den höchsten Punkt (660 m) erreichen wir im Dorf Golo, wo wir uns links Richtung Želimlje wenden. An der dritten Kreuzung bei der Kapelle (der Wegweiser fehlt) biegen wir rechts ab. Vor uns liegt eine ziemlich steile Abfahrt bis Želimlje mit der Kirche des hl. Vitus. Den Weg setzen wir durch das Želimlje-Tal fort. Auf der östlichen Seite des Tals sind steile bewaldete Karsthänge, die westliche Seite ist hügelig. Nach guten 3 km biegen wir links Richtung Ig ab. Vor dem Abschluss des Weges in Ig erwartet uns noch ein kleinerer Anstieg.


Gemeinde Ig liegt 10 km von Ljubljana entfernt, am Rand des Laibacher Moores. Das Zentrum der Gemeinde bildet Ig mit der starken Quelle der Ižica mitten im Dorf, wo auch der Gemeindesitz ist. Ig mit seiner Umgebung ist am bekanntesten für die älteste Kultur – die Kultur der Pfahlbauer, die hier vor 6000 Jahren lebten. Der originellste Fund der Pfahlbaukultur ist neben den Einbäumen ein tönernes, schwarz gebranntes und fein geglättetes, mit Einschnitten verziertes Gefäß, das weibliche Idol genannt. Dargestellt ist eine Frau , in ein Leinenkleid gekleidet. Der Fund stammt aus dem Jahr 2.000 v. u. Z. Und er wurde 1876 an der sogenannten Dežman-Pfahlbaustätte nahe Ig gefunden. Auf dem Hügel Pungart liegt die Burg von Ig, die Eigentum der Grafen von Spanheim und Engelshaus war, später der Grafen von Auersperg, die im Jahr des Völkerfrühlings, am 21. März 1848, einen Angriff von 300 aufständischen Iger Bauern erlebten, die die Burg plünderten und in Brand steckten. An diesem Tag feiert die Gemeinde ihren Gemeindefeiertag. Heute befindet sich in der Burg eine Strafvollzugsanstalt für Frauen. Der Flachlandteil der Gemeinde liegt im östlichen Teil des Laibacher Moores, das wegen seines reichen Ökosystems mit einer Torfschicht des Schutzes bedarf. In den letzten Jahren laufen Vorbereitungen dass die Gebiete zum Landschaftspark erklärt werden. Das Gebiet an den Teichen im Tal der Draga, die durch die Aufstauung der Draščica und des Baches unterhalb des Dorfes Dobravica entstanden sind, wurde 1986 zur Naturmerkwürdigkeit erklärt und bietet über 150 Vogelarten ein Zuhause, darunter dem Wachtelkönig, dem am stärksten bedrohten Vogel Europas. Oft begegnen wir hier dem Haubentaucher, der seinen Platz im Gemeindewappen gefunden hat. Ein angenehmer touristischer und Wallfahrtspunkt ist das vor Jahren erneuerte Kirchlein Maria Königin des Friedens auf dem Kureček, bei dem sich in großer Zahl Gläubige aus Slowenien und anderen europäischen Ländern versammeln. In Visoko ist das Kirchlein des hl. Nikolaus mit den berühmten Fresken des Johannes von Ljubljana sehenswert. Sonnige Nachmittage locken zahlreiche Spaziergänger in die Gemeinde, die sich in die malerische Schlucht Iški Vintgar flüchten, durch die der Fluss Iška fließt. Die Besonderheit der Schlucht sind endemische Pflanzen (Krainer Primel, Waldkiefer) und Tiere (der Steinkrebs). Sie ist Ausgangspunkt für zahlreiche Bergausflüge in die Umgebung.

Kurešček ist ein 833 Meter hoher Hügel, auf dem ein Aussichtspunkt angelegt ist. Bekannt ist er auch als Wallfahrtszentrum mit der Kirche der Muttergottes. Die ursprüngliche Kirche, die 1970 abbrannte, war ein berühmtes Denkmal barocker Architektur, erbaut nach dem Vorbild der Saalbauten im Spätbarock. Seit 1992 steht an ihrer Stelle eine neue Kirche, in die man aus Želimlje die ursprüngliche Statue der Maria Königin des Friedens zurückbrachte. Einst führte unterhalb des Krušček ein alter Weg von Ljubljana über Ig nach Golo, wo in römischer Zeit ein befestigter Militärposten war, und weiter Richtung Cerknica.

Im Dorf Želimlje steht die Pfarrkirche des hl. Veit, im neuromanischen Stil in den Jahren 1884 – 1886 erbaut. Daneben gibt es im Dorf noch das Jagdschloss Nemršelj aus dem 15. Jahrhundert, das sich in Privatbesitz befindet.

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