Anfang Juni veranstaltet der Weinkeller Goriška Brda den Radmarathon Kirschenmarathon auf der Strecke LJUBLJANA – ČRNI VRH – AJDOVŠČINA – DOBROVO (108 km). Die Rückfahrt mit dem Bus nach Ljubljana ist organisiert. Für Teilnehmer aus Oberkrain eignet sich auch der Zug auf der Strecke Nova Gorica – Jesenice oder der Autozug auf der Relation Most na Soči – Podbrdo – Boh. Bistrica.
Von Lesce brechen wir Nach Ljubljana auf dem Weg "Schnell nach Grosuplje" auf. Am Ende der Celovška cesta biegen wir rechts ab und fahren auf dem Radweg bis zur Tržaška cesta weiter und weiter bis zur Tržaška 132, wo der Start des Kirschenmarathons auf der Strecke ist: START Ljubljana – Vrhnika – Logatec – Kalce – Godovič – Črni vrh – Strmec – Col – Ajdovščina (Halt) – Nova Gorica – Solkan – Podsabotin – ZIEL DOBROVO Weinkeller ‘Goriška Brda’ Nach dem Marathon brechen wir über den Fluss Reka auf und fahren geradeaus durch Višnjevik. Wenn die Hauptstraße endet, biegen wir links Richtung Plave ab. Nach der Querung der Bahnstrecke fahren wir geradeaus am rechten Ufer der Soča weiter. Bald ist links die Abzweigung zum Bahnhof Plave, der die nächste Möglichkeit zur Fortsetzung mit dem Zug ist. Mit dem Rad fahren wir am Wasserkraftwerk Plave und dem Zementwerk Anhovo vorbei weiter. Weiter fahren wir auf der Hauptstraße Nova Gorica – Tolmin bis zur Abzweigung nach Sela pri Volčah, wo wir rechts abbiegen. Auf einer schmalen asphaltierten Straße kommen wir nach Most na Soči. Auf der Hauptstraße fahren wir bis Podbrdo weiter, wo der Autozug auf der Strecke Most na Soči – Boh. Bistrica seinen einzigen Halt hat. Durch den Tunnel fahren wir bis Boh. Bistrica mit dem Autozug. Von dort fahren wir auf der Hauptstraße bis Bled und weiter nach Lesce.
Cankar-Gedenkhaus auf dem Klanec in Vrhnika ist ein wertvolles Kulturdenkmal mitten im Stadtzentrum von Vrhnika. Es befindet sich an der Stelle, wo einst eine hölzerne, mit Stroh gedeckte Hütte stand, in der der Schriftsteller Ivan Cankar geboren wurde. Heute ist unter Führung eines Fremdenführers eine Sammlung von Gegenständen zu besichtigen, die die Wohnverhältnisse einer ärmeren Familie am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts zeigt. In den Regalen und Vitrinen sind Cankars Erstdrucke ausgestellt, Fotografien des Schriftstellers, seiner Verwandten, Freunde und Gönner aus der Laibacher und der Wiener Zeit sowie seine Selbstporträts und Zeichnungen.
Neben dem Cankar-Gedenkhaus und dem Denkmal gibt es in diesem Marktflecken noch mehrere interessante historische Bauwerke und Denkmäler.
Logatec war eine Fuhrmannssiedlung, was sich noch heute in der Architektur der großen Straßengehöfte ausdrückt. Heute kann man in Logatec innerkrainische Dorf-Markt- und Sakralarchitektur bewundern. Das reiche Bauerbe stellen das Herrenhaus in Gornji Logatec sowie mehrere gut erhaltene Straßengehöfte und Wirtschaftsgebäude dar.
Godovič ist eine zerstreute zentrale Ortschaft mit gedrängtem Kern in der slowenischen Gemeinde Idrija. Godovič soll wegen seiner Lage am natürlich einfachsten Übergang vom Küstenland nach Oberkrain entstanden sein. Im Ort machten auf ihrem Weg die Fuhrleute mit der Ladung Rast, die sie von Westen nach Osten transportierten. In der Umgebung des Ortes sind mehrere einsame Gehöfte verstreut sowie die Weiler Ivanje Doline, Dol, Brda, Griže, Log, Pesek, Sleme, Zala und Šebelak, wo sich auch ein kleinerer künstlicher See befindet, der zum Baden geeignet ist. Im Zentrum der Ortschaft steht die Kirche des hl. Urban. Touristische Sehenswürdigkeiten am Rand der Ortschaft sind die Schlangenfichte (einer von sechs auf diese Weise wachsenden Bäumen in Slowenien) und ein Dinosaurierfußabdruck (auf der Anhöhe östlich des Ortes).
Črni Vrh ist bekannt für den einstigen Trnovo-Marathon, eine 42 und 21 km lange Skilanglaufveranstaltung, die älteste und meistbesuchte Laufveranstaltung im ehemaligen Jugoslawien, heute für zahlreiche Mountainbike-Veranstaltungen, vor allem aber für den traditionellen Bloudek-Marathon, den Bergsteigern für den Gedenkmarsch auf den Javornik, den Höhlenforschern für den Habečkovo brezno, eine der tiefsten unterirdischen Höhle, und den Astronomen für das astronomische Observatorium auf dem Javornik.
Das Denkmal im Dorf Strmec bewahrt die Erinnerung an die Tragödie, die das Dorf im Zweiten Weltkrieg traf. Am 10. Oktober 1943 ließ eine deutsche Strafexpedition ihre Rache an den Dorfbewohnern aus, weil die Partisanen zuvor einen deutschen Offizier getötet hatten. Die Deutschen erschossen 16 Männer und brannten das Dorf vollständig nieder und zerstörten es, Frauen und Kinder flüchteten zu Verwandten und Bekannten. In der Zeit der alliierten Verwaltung 1945 – 1947 wurde eine größere Zahl von Häusern wiederaufgebaut.
Ajdovščina ist eine Stadt im zentralen Teil des Vipava-Tals. Das Zentrum der Stadt, der Lavričev trg, liegt inmitten des alten Stadtkerns. Daneben steht die Pfarrkirche des heiligen Johannes des Täufers mit Bildern von Cebej. Durch Ajdovščina fließt der Bach Hubelj. Jenseits des Hubelj liegt der Stadtteil Šturje, einst ein selbstständiges Dorf, wo sich die Kirche des heiligen Georg mit Bildern von Matevž Langus und Tone Kralj befindet. Flussaufwärts, oberhalb des Wasserkraftwerks und des Weilers Fužine, liegen die Karstquellen des Hubelj, wo sich die Fassung für die regionale Wasserversorgung und der Beginn eines geologischen Lehrpfads befinden. Im Sportpark Pale beginnt ein 3100 m langer naturkundlicher Lehrpfad. In Ajdovščina wurden die Maler Anton Cebej und Veno Pilon, der Schriftsteller Danilo Lokar, der Literaturhistoriker Avgust Žigon, der Architekt Svetozar Križaj und der Grafiker Danilo Jejčič geboren.
Nova Gorica ist eine junge, die zehntgrößte Stadt Sloweniens, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs infolge der Teilung des Gebiets zwischen Italien und Jugoslawien entstand. Nova Gorica und seine Umgebung bereichert ein außergewöhnliches Natur- und Kulturerbe: der Fluss Soča, der Park von Rafut, der Wald Panovec, der Lijak, die Große Eishöhle in Paradana, die Burg Kromberk mit dem Görzer Museum, das Herrenhaus Vogrsko, die Burg Rihernberk, die Franziskanerklöster auf der Sveta gora und auf der Kostanjevica mit der Grabstätte der Bourbonen und der Bibliothek von Dr. Stanislav Škrabec sowie zahlreiche Bildhauerwerke im Freien.
Dobrovo liegt auf dem länglichen Rücken eines Hügels zwischen den Bächen Reka und Donank an der Straße, die das Soča-Tal mit der Friulanischen Ebene verbindet. Dobrovo ist das wirtschaftliche Zentrum einer Weinbau- und Obstbaulandschaft. In Dobrovo ist der genossenschaftliche Weinkeller Goriška Brda tätig. An der Stelle des heutigen, um das Jahr 1600 errichteten Schlosses fanden Archäologen mit Sondierungen die Überreste eines älteren Gebäudes. Das heutige Schloss hat im Grundriss die Form eines fast regelmäßigen Quadrats mit ausgefülltem Kern und vier Türmen an den Ecken. Die symmetrische Anlage des Schlosses weist auf eine Renaissancekonzeption hin, mit der Anordnung der Fensteröffnungen an der Fassade wird zugleich jedoch bereits die für den Barock charakteristische Form betont.