Von Šenčur fahren wir Richtung Dorf Voklo. Bei der Kirche biegen wir rechts in Richtung Prebačevo ab. Die Straße ist asphaltiert und wird von etlichen Radfahrern befahren. Am Ende von Voklo befindet sich auf der linken Seite ein sehr schöner Picknickplatz mit Volleyballfeld, in den Sommermonaten recht voll besetzt. Wenn wir nach Prebačevo kommen, biegen wir beim Lokal House pub rechts Richtung Hrastje bzw. Kranj ab. An der ampelgeregelten Kreuzung biegen wir links ab und fahren über die Arbeiterbrücke. Bei der ersten Gelegenheit (vor der nächsten Ampel) biegen wir rechts auf einen kleineren asphaltierten Weg für Radfahrer ab und schon sind wir auf der Brücke, die die vorherige quert und uns nach links nach Orehek führt. Wir fahren durch Drulovka und dann ständig geradeaus bis nach Zbilje.
Der Weg führt uns durch die Dörfer Breg (an dessen Ende es die sehr gute Konditorei Lunca gibt), Jama, Praše, Mavčiče und Podreča. Die Straße ist schön, sie verläuft die ganze Zeit eben, und an warmen Tagen ist es umso angenehmer, dass sie zum größten Teil von Wald gesäumt ist, der erfrischenden Schatten spendet. Sie ist auch nicht zu stark befahren, sodass wir viele Radfahrer treffen können.
In Zbilje können wir schon von weitem zu unserer Linken die Alte Burg von Smlednik bewundern. Wenn wir zur Kreuzung kommen, von der aus es nach rechts Richtung Škofja Loka, geradeaus Richtung Ljubljana und links Richtung Smlednik möglich ist, entscheiden wir uns für Letzteres. Bei einer kleineren Abfahrt bergab können wir rechts bereits den Zbiljsko jezero sehen. Wir fahren bis direkt zu ihm, wo wir uns mit einem Getränk auf den Terrassen des Lokals unmittelbar am See erfrischen und Dutzende von Schwänen und Enten beobachten können.
Den Weg setzen wir dann in Richtung Smlednik fort. Wir queren die Brücke über die Save und halten uns rechts. Würden wir links abbiegen, könnten wir am Campingplatz Dragočajna und am Hotel Kanu vorbeifahren und am Ende auf dieselbe Straße gelangen wie über die rechte Seite. So aber fahren wir über die rechte Seite bis zur Kreuzung, wo wir in Richtung Trboje abbiegen. Durch Valburga führt eine sehr schöne erneuerte Asphaltstraße, die auch einen eigenen Streifen für Radfahrer hat und in den Sommermonaten durch Obstgärten führt, die auf beiden Seiten liegen. Weiter fahren wir bis Trboje, wo wir an der Kreuzung beim Lokal Borovnička rechts abbiegen. Eine kurvenreiche Straße bringt uns nach Voklo, von wo wir nach Šenčur zurückkehren.
Am Weg befindet sich auf der linken Seite die ganze Zeit die Save, in Praše aber kann man zum Trbojsko jezero gelangen. In Zbilje gibt es einen wunderbaren Blick auf die Alte Burg bzw. auf ihre Ruinen. Einer der Wege zu ihr führt durch den Kalvarienberg – Der Kalvarienberg ist mit vierzehn Kapellen des Kreuzwegs und drei Kreuzen auf dem Gipfel eine eigentümliche architektonische Besonderheit. 1772 ließ ihn der Smledniker Gutsherr, Baron Franc Smledniški, auf der Achse bzw. auf der geraden Linie errichten, die die Alte Burg und das Blutige Zeichen auf dem Feld unterhalb der Filialkirche in Valburga verbindet. Unterwegs können wir am Zbiljsko jezero halten, wo es unmittelbar daneben ein angenehmes Lokal und eine Unmenge von Schwänen und Enten gibt. In Valburga aber steht (leider in verfallendem Zustand und verlassen) ein Renaissanceschloss mit Park.